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laufende Projekte


Geregelt Ganzheitliche Steuerung für den energieautarken Betrieb von Großinfrastrukturen unter Berücksichtigung von Umweltdaten
01.06.2016 - 30.11.2018, BMBF
Das Projekt Geregelt zielt auf die Entwicklung eines neuartigen Steuerungssystems für die Energie- und Gebäudetechnik von Großinfrastrukturen. Durch die energetische Optimierung des Gesamtsystems unter Berücksichtigung von Umweltdaten sowie der Einbeziehung von Speichertechnologie, kann eine signifikante Reduktion des Gesamtenergiebedarfs erreicht werden. Die Vernetzung und Steuerung von internen Energiequellen, -speichern und -verbrauchern ermöglicht eine Glättung der Energiebedarfe und trägt somit zur Erhöhung der Energieautarkie von Großinfrastrukturen bei.
Kontakt:  Moritz Quandt
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Ein adaptives simulationsbasiertes Optimierungsverfahren zur Planung und Steuerung dynamischer Produktionssysteme
01.04.2016 - 31.03.2018, DFG
In diesem brasilianisch-deutschen Kooperationsprojekt wird ein simulationsbasiertes Optimierungsverfahren zur Planung und Steuerung dynamischer Werkstattfertigungen entwickelt. Der klassische Ansatz simulationsbasierter Optimierung eignet sich zum Lösen komplexer, stochastischer Planungsprobleme. Im Projekt wird dieser Ansatz so erweitert, dass auch die Dynamik einer Werkstattfertigung berücksichtigt werden kann und die Optimierung von Planungsentscheidungen und Steuerungsregeln stets auf Grundlage des aktuellen Systemzustands erfolgt. Als Basis des Verfahrens wird ein iterativer Optimierungsalgorithmus entwickelt, der Änderungen in der Zielfunktion während der Optimierung erlaubt. Zur Verknüpfung der Optimierung mit dem realen Produktionsprozess wird ein automatisiertes Verfahren zum Datenaustausch zwischen einem Manufacturing Execution System und dem Simulationsmodell des Optimierungsverfahrens entwickelt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines simulationsbasierten Optimierungsverfahrens zur Planung und Steuerung dynamischer Werkstattfertigungen. Dieses Verfahren wird anhand der Werkstattfertigung eines brasilianischen Herstellers mechanischer Bauteile evaluiert.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Mirko Kück
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Building an IoT OPen innovation Ecosystem for connected smart objects
01.01.2016 - 31.12.2018, H2020
Das Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) bietet vielfältige Möglichkeiten neue Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln, Kosten für Gesellschaften zu reduzieren sowie neue Wege, wie Dienstleistungen verkauft und konsumiert werden, zu gestalten. Trotz dieser Perspektiven sind die sogenannten „vertical silos“, die das heutige IoT formen eine der größten Herausforderung. Tatsächlich stellen „vertical silos“ aufgrund der fehlenden Kompatibilität und Offenheit ein ernstzunehmendes Hindernis auf dem Weg zur Gestaltung von domänen-, plattform- und organisationsübergreifenden Dienstleistungen dar. Das bevorstehende H2020-bIoTope-Projekt (Fördervertrag n° 688203) zum Aufbau eines innovativen und offenen IoT Ökosystems für vernetzte intelligente Objekte hat zum Ziel, den Grundstein für offene Innovations-Ökosysteme zu legen mit Hilfe derer Unternehmen befähigt werden – zu minimalen Investitionskosten – innovativ bei der Entwicklung von neuen Systems-of-Systems (SoS)-Plattformen für vernetzte intelligente Objekte tätig zu sein.
Kontakt:  Robert Hellbach
Dirk Werthmann
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„Mit uns digital!“ Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum, Hannover
01.01.2016 - 31.12.2018, BMWi
Im Rahmen des „Mit uns digital!“ Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover baut das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen - seit 2016 die Expertenfabrik für „Selbststeuerung in Produktion und Logistik“ auf und entwickelt hierzu Demonstrationen, Schulungen und Dialogmaßnahmen für die digitale Produktion und Logistik als kostenloses Angebot insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Die Demonstrations- und Informationsveranstaltungen dienen dazu, die Unternehmen zu den genannten Themen zu informieren und sie für diese zu sensibilisieren. Die Schulungsmaßnahme soll Fach- und Führungskräfte hinsichtlich des Zukunftskonzeptes Industrie 4.0 qualifizieren und bei der Potentialermittlung zu CPS im jeweiligen Unternehmen unterstützen. Es werden drei Schwerpunktthemen aus dem Kontext von Industrie 4.0 vermittelt: 1) mobile Technologien und smarte Produkte 2) Effiziente Planung und Steuerung logistischer Prozesse und technischer Systeme 3) Adaptive Systeme für eine sich ändernde Umwelt. Ergänzend werden die vermittelten Lerninhalte in der Praxis an den vorhandenen Demonstratoren innerhalb der BIBA Expertenfabrik angewandt. Im Rahmen der Dialogmaßnahmen werden Unternehmen besucht, um gemeinsam individuelle Lösungen zu erarbeiten. Ideen mit Vorzeigecharakter können im Anschluss in Projekten umgesetzt werden.
Kontakt:  Michael Teucke
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AimData Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten
01.01.2016 - 31.12.2019, DFG

Um die Persistenz, Wiederverwertbarkeit und Nachhaltigkeit experimenteller Forschungsdaten zu verbessern, wurden digitale Infrastrukturen zur Erfassung, Ablage und Dissemination geschaffen (InfoSys, Radischen, etc.).

Wie in vielen Bereichen fallen in den Werkstoffwissenschaften große Mengen an Forschungsdaten durch Versuche an. Diese wurden bisher in dezentralen Insellösungen mit geringer Standardisierung abgelegt. Im Rahmen des Vorgängerprojekts InfoSys wurde eine zentrale Infrastruktur geschaffen, mit der 90 % der anfallenden Forschungsdaten inklusive Meta-Daten für metallische Werkstoffe strukturiert abgelegt werden. Das entwickelte System ist inzwischen im täglichen Einsatz und setzt auf nutzer- und umgebungsspezifische Eingabemöglichkeiten (z. B. Tablets) um die Nutzbarkeit, Effizienz und gleichzeitig die Akzeptanz des Systems vor Ort zu erhöhen. Im Rahmen dieses Folgeprojekts soll das bestehende System als Beispiel einer digitalen Infrastruktur für Forschungsdaten, für deren Nutzung zur Recherche, Data Mining und Dissemination der experimentellen Daten angepasst, erweitert und optimiert werden.

Hierbei steht nicht mehr die leichte, angepasste und benutzerfreundliche Eingabe der Daten, sondern deren spätere Verwertung durch Dritte im Vordergrund. Die zu erarbeitenden Erweiterungen sollen allerdings nicht nur auf das Pilotprojekt anwendbar sein, sondern eine breitere Anwendung erlauben und fördern. Hierfür soll das InfoSys-System um weitere Funktionen erweitert werden. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf einer hochentwickelten Suchfunktion und Auswertungstools, die auf Data Mining und semantischer Verknüpfung basieren. Damit kann zukünftig das Potential der nun zentral und strukturiert vorliegenden Daten effizienter ausgeschöpft werden.

Gleichzeitig werden weitere Maßnahmen im Bereich Qualitätssicherung von Forschungsdaten entwickelt und implementiert. Dies ist speziell vor dem Hintergrund der Referenzierung durch Digital Object Identifier (DOI) essentiell. Die Qualitätssicherungsmaßnahmen haben teilweise Überschneidungen mit den vorher genannten Auswertungstools, wie bspw. automatische Plausibilitätschecks.

Zusätzlich sollen innovative Methoden entwickelt werden, die es den Nutzern erlauben, die Qualität von Forschungsdaten einfacher zu bewerten. Um hinreichende Komplexität und Übertragbarkeit zu gewährleisten, sollen auch materialwissenschaftliche Daten der Stoffklasse der faserverstärkten Kunststoffe (FVK) mit allen spezifischen Eigenheiten hinsichtlich Metadaten und Versuchsabläufen hinzugefügt werden.


Kontakt:  Stefan Wellsandt
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ProDiS Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft
01.11.2015 - 30.04.2019, BMBF

Das Vorhaben ProDiS leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen im Umfeld der Seehafenwirtschaft mit dem Fokus auf die Offshore Windkraft Logistik und dem Umschlag von Containern. Dazu wird ein Konzept für die Entwicklung hybrider Leistungsbündel für Unternehmen aus der Hafenlogistik entwickelt und im betrieblichen Umfeld erprobt. Das Ziel von ProDiS ist die Entwicklung und Erprobung skalierbarer und modularisierter unternehmensübergreifender digitaler Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft.

Am Ende des Projektvorhabens werden anhand von drei ausgewählten Beispielen die Möglichkeiten zur Entwicklung und Erbringung von Dienstleistungen aufgezeigt und auf ihre Wirksamkeit überprüft. Dabei handelt es sich um eine informative Dienstleistung (z.B. verbindliche Wetterdaten), eine planerische Dienstleistung (z.B. integrierte Verfügbarkeitsplanung aller an einem Projekt beteiligte Organisationen) und eine Dienstleistung im Rahmen des sogenannten Operation (z.B. Vorlaufsteuerung zur Optimierung der Umschlagzeiten).

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und sechs Monaten (11/2015 – 04/2019) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Kennziffer 01FJ15081 gefördert


Kontakt:  Christian Gorldt
Heiko Duin
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Medieneinsatz in der Schweißausbildung
01.08.2015 - 31.01.2018, BMBF
Das Vorhaben MESA – Medieneinsatz in der Schweißausbildung konzentriert sich auf den Einsatz digitaler Medien zur beruflichen Bildung in der Schweißbranche. Als branchenspezifische Neuentwicklung können Schweißsimulatoren zukünftig deutliche Vorteile im Lernprozess bieten. An dieser Stelle knüpft das Projektvorhaben MESA an, um digitale Medien in bedarfsorientierte und didaktisch fundierte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu integrieren. Dabei erfolgt in MESA eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Geräten aller auf dem deutschen Markt agierenden Hersteller. MESA berücksichtigt die allgemeinen Inhalte einer überbetrieblichen Schweißausbildung, untersucht aber auch Möglichkeiten zur Anpassungen des Lernprozesses an spezifische Anforderungen einzelner Unternehmen. Projektpartner sind das Institut Technik und Bildung der Universität Bremen, die Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH mit der Niederlassung Bildungszentren Rhein-Ruhr und die C+P Bildung GmbH. Weitere, assoziierte Partner sind der DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V., die DVS Media GmbH, die Volkswagen AG, die Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG und die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Nord gGmbH.
Kontakt:  Benjamin Knoke
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JobNet 4.0 Entscheidungstool zur adaptiven Gestaltung von PPS-Methoden für Lohnfertiger in dynamischen Auftragsnetzen der Luftfahrtbranche
01.06.2015 - 30.05.2017, BMBF
In dem Verbundprojekt JobNet 4.0 entwickelt das BIBA ein softwaregestütztes Entscheidungstool, das kleinen und mittleren Unternehmen der Luftfahrtbranche hilft, für die hier typischen, wechselnden Auftragslagen passende Methoden für die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) zu wählen. Mit dem Werkzeug können Produktionsplaner besonders der Lohnfertiger flexibel geeignete PPS-Methoden in Abhängigkeit der jeweils vorliegenden dynamischen Auftragssituation finden. Das kompatibel zu bestehenden Softwaresystemen gestaltete Tool kann schnell in die PPS-Abläufe integriert werden und ist auf andere Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobilbau übertragbar. Projektpartner sind die Hamburger Unternehmen Quast Präzisionstechnik GmbH und die FMM Finkenwerder Metall- und Maschinenbau OHG.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Susanne Schukraft
Marius Veigt
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Informationssystem zur echtzeitnahen Koordination des Offshore-Transports unter Berücksichtigung von Ressourcenspezifika und dynamischen Wetter- und Seegangbedingungen
01.05.2015 - 30.04.2017, BMWi
Für den wirtschaftlichen Betrieb eines Offshore-Windparks bedarf es einer gut abgestimmten und kostengünstigen Logistik. Das Verbundprojekt IeK strebt durch die Verbindung von Vorhersage- und realen Wetter-, Seegang-, Schiffsbewegungs- und Auftragsdaten die Entwicklung eines echt-zeitnahen Planungs- und Steuerungsinstruments an. Durch den stetigen Ausbau der Offshore-Windenergie und dem daraus erwachsenden Bedarf der Instandhaltung dieser Anlagen, wächst die Anzahl der Versorgungsfahrten in einem erheblichen Maße. Die Vielzahl an Anlagen, die hohen Kosten für den Transport von Material und Personal sowie die steigende Komplexität der Planung führen zu dem Bedarf eines umfassenden Informationssystems zur Planung und Steuerung sowie zur Unterstützung der operativen logistischen Prozesse. Ziel des Forschungsvorhabens, welches das BIBA zusammen mit den Projektpartnern cluetec, energy&meteo sowie der Jade Hochschule durchführt, ist die Entwicklung eines System, welches den Akteuren der Offshore-Windenergie-Servicelogistik in den operativen Entscheidungsprozessen eine fundierte Informationsgrundlage bietet. Dies umfasst die aktuelle und zukünftige Wetter- und Seegangsituation und das individuelle Verhalten der eingesetzten Transportschiffe. Des Weiteren soll das System die Grundlage für eine effiziente und qualitativ hochwertige Vorabplanung des Ressourceneinsatzes auf See bieten. Darüber hinaus wird ein Low-Cost-System zur Wellenmessung entwickelt.
Kontakt:  Thies Beinke
Moritz Quandt
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AR Maintenance Syste Visualisierung von Instandhaltungsanweisungen und Erfassen von Instandhaltungstätigkeiten
01.04.2015 - 31.03.2017, BMWi
Das im Projekt AR Maintenance System zu entwickelnde Assistenzsystem soll eine/-n Servicetechniker/- in mit Hilfe einer Datenbrille bei der Durchführung und Dokumentation von Servicetätigkeiten an Windenergieanlagen unterstützen. Dabei kann die im Projekt avisierte Systementwicklung in die drei Teilbereiche Navigation, Arbeitsanweisung und Produktlebensakte unterteilt werden. Im Rahmen des Teilsystems Navigation wird mit Hilfe von Verfahren zur Indoorortung eine Unterstützung der Servicetechniker bei der Orientierung in der Windenergieanlage entwickelt, um das Auffinden definierter Anlagenkomponenten zu erleichtern sowie die systematische Bearbeitung von Serviceaufträgen zu unterstützen. Das Teilsystem Arbeitsanweisung umfasst die Entwicklung einer nutzergerechten Interaktion zwischen der eingesetzten Datenbrille und der/dem Servicetechniker/-in, welche u.a. die Visualisierung von Arbeitsanweisungen im Sichtfeld umfasst. Die Dokumentation, Datensicherheit und Archivierung der Daten sind Inhalt des Teilsystems Produktlebensakte. Ziel des Projektes, welches das BIBA zusammen mit der anymotion GmbH und der COMback GmbH durchführt, ist es, ein System zu entwickeln, welches die Durchführung und Dokumentation der anfallenden Servicetätigkeiten an einer Windenergieanlage unterstützt. Durch das Augmented Reality-gestützte System soll es den Servicetechnikern möglich sein, Arbeitsaufträge schnell und effizient abzuarbeiten und dies zeitgleich zu dokumentieren.
Kontakt:  Abderrahim Ait Alla
Moritz Quandt
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PraeVISION Methodenentwicklung zur präventiven Steigerung der Arbeitssicherheit an Flurförderzeugen mit Umsetzung eines Assistenzsystems durch Fusion und Analyse von 2D- und 3D-Bilddaten
01.03.2015 - 30.11.2017, DGUV
Jeder Arbeitsunfall ist ein persönliches Schicksal und zugleich ein wirtschaftlicher Schaden für den Arbeitgeber sowie für die Gesellschaft. Der Einsatzbereich motorbetriebener Flurförderzeuge im innerbetrieblichen Transport birgt ein hohes Gefährdungspotenzial. Unachtsamkeit des Fahrers oder von Personen im Umfeld des Fahrzeugs, schlechte Sicht oder eine Kombination daraus sind dabei häufige Ursachen für Arbeitsunfälle, bei denen Mitarbeiter zu Schaden kommen. Fahrerassistenzsysteme für Flurförderzeuge können hier ansetzen, um die Aufmerksamkeit potentiell betroffener Mitarbeiter im entscheidenden Moment des Auftretens einer Gefahr zu erhöhen und somit die beteiligten Personen zu warnen. Die Zielsetzung des Projekts ist zum einen, grundsätzliche Methoden zur Steigerung der Arbeitssicherheit beim Einsatz motorbetriebener FFZ aufzuzeigen. Zum anderen wird durch die Anwendung der 2D- und 3D-Bildverarbeitung in einem Demonstrator-Assistenzsystem der Nachweis geführt, dass sich damit die Arbeitssicherheit steigern lässt.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Hendrik Thamer
Axel Börold
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Product Service Design and Manufacturing Intelligence Engineering Platform
01.02.2015 - 31.01.2018, H2020-FoF-2014
Das Projekt Manutelligence versucht die Bereiche der Produktentwicklung und der Serviceentwicklung in einen gemeinsamen Prozess zu integrieren. Zu diesem Zweck soll eine softwarebasierte Arbeitsumgebung geschaffen werden, die das kooperative Arbeiten an neuen Produkt-Services unterstützt. Die neue Arbeitsumgebung basiert auf einem Lebenszyklusmodell, das sowohl Produkte als auch Services berücksichtigt. Neben traditionellen PLM Werkzeugen aus dem CAD und der Produktionsplanung kommen dabei auch Simulationen zum Einsatz, die Umweltwirkungen und Kosten entlang des Lebenszyklus berechnen. Die zu entwickelnde Arbeitsumgebung wird in vier Anwendungsfällen erprobt und evaluiert. Die Anwendungsfälle umfassen Sportwagen, Kreuzfahrtschiffe, modulare Fertigholzhäuser und additive Fertigungsmachinen.
Kontakt:  Stefan Wellsandt
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Product-Service sYMBIOtic SYStems
01.02.2015 - 31.01.2018, H2020-FoF-2014
PSYMBIOSYS zielt auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Europa durch die Entwicklung einer innovativen Produkt-Service-Engineering-Umgebung, symbolisiert von einem fünfzackigen Stern: Design-Produktion, Produkt-Service, Wissen-Stimmung, EDA-SOA, Business-Innovation. Die Zeit bis zur Markteinführung von attraktiven und nachhaltigen Produkt-Service-Lösungen wird so drastisch reduziert.
Kontakt:  Stefan A. Wiesner
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Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service design
01.01.2015 - 31.12.2017,
Nicht das Produkt selbst, sondern die begleitenden Services entscheiden zunehmend über Markterfolge. Das BIBA hat für Produkt-Service-Kombinationen den Begriff „Extended Products“ (erweiterte Produkte) etabliert, forscht seit Langem auf diesem Feld und leitet das EU-Projekt FALCON mit 12 Partnern aus 8 Ländern. Es beschäftigt sich im Wesentlichen mit dem Gewinnen und Verarbeiten von Nutzungsinformationen für die Gestaltung von Produkten und zugehörigen Dienstleistungen. Dafür bedient FALCON sich sowohl neuester Sensor- sowie Informations- und Kommunikationstechniken als auch des Internets – unter anderem um Feedbacks zur Nutzungsphase eines Produktes zu erhalten. Das Ziel: eine wissensbasierte Konstruktion und neue Werkzeuge für die Produktentwicklung.
Kontakt:  Marco Franke
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Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen (Omniketten)
01.01.2015 - 31.12.2016, BMWi
Aktuell sind am Markt sehr vielfältige Baumaschinen und Baumaschinenroboter für unterschiedliche Anwendungsbereiche erhältlich. Die Anforderungen an diese Systeme, speziell an deren Bewegungsfreiheit, besonders auf rauer Fläche (Offroad-Bereich) wachsen stetig. Baumaschinen haben aktuell den Nachteil, dass unabhängig von der Art der Fahrantriebe (Räder, Ketten, usw.) eine Querfahrt, das heißt seitliche Bewegungen nach links und rechts bislang nur sehr umständlich und nicht omnidirektional möglich sind. Um die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten von Baumaschinen zu erhöhen, wird im Rahmen des ZIM-Projekts „Omniketten“ die Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen umgesetzt. Dabei soll ein universeller Geräteträger (Fahrwerksystem) geschaffen werden, der für unterschiedliche Anwendungen vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet, besonders auch für Einsätze auf rauen Untergründen. Um ein Querfahren und damit eine Omnidirektionalität für Baumaschinen sicherzustellen, besteht der Ansatz des hier geplanten Entwicklungsvorhabens darin, die Technik der sogenannte Mecanum-Räder, die in der mobilen Robotik sehr verbreitet sind, mit den Kettenfahrantrieben aus dem Bereich Baumaschinen zu kombinieren. Somit soll eine Fahrantriebstechnik entwickelt werden, die nicht nur Bewegungen in alle Richtungen ermöglicht, sondern auch die hohen Anforderungen an die Robustheit der Baumaschinen-Branche erfüllt.

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Kontakt:  Rafael Mortensen Ernits
Claudio Uriarte
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SFB747 - T3 Entwicklung eines Verfahrens zur Untersuchung von Funktionsflächen auf Mikrobauteilen im Inneren von Kavitäten
01.01.2015 - 31.12.2016,
Transfer Projekt T3 - Mikrokavität

Erhöhte Anforderungen an die Qualität von Mikrobauteilen erfordern eine Entwicklung, weg von einer stichprobenhaften, hin zur voll automatisierten 100% Prüfung. Die Realisierung einer solchen 100% Qualitätsprüfung von Mikrobauteilen zerfordert ein Zusammenspiel von schnellen Mess- und Auswerteverfahren. Im Rahmen des Transferprojektes T3 wird in Zusammenarbeit mit dem Nachbarinstitut BIAS und dem Industriepartner Hubert Stüken GmbH & Co. KG ein solches Verfahren realisiert. Das BIBA entwickelt hierbei Auswertealgorithmen, die speziell auf die am BIAS entwickelte digitale Holografie und die hohen Taktgeschwindigkeiten der Hubert Stüken GmbH & Co. KG zugeschnitten sind.
Kontakt:  Benjamin Staar
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STEVE System-Technik und Virtuelle Erprobung
01.08.2014 - 31.03.2017, BMWi
Das Forschungsvorhaben "STEVE" zielt auf die Entwicklung eines umweltfreundlichen Luftverkehrssystems ab. Hierbei werden zwei strategische Ziele verfolgt. Das erste Ziel fokussiert auf die Entwicklung umweltfreundlicher Systemtechnologien. Beispiele hierfür sind u.a. leichtere Bauteile oder neue Stromversorgungen (Brennstoffzellen) bzw. deren Eingang in das Flugzeug. Das zweite Ziel fokussiert auf eine Verbesserung der Entwicklungseffizienz und stellt damit einen wesentlichen Wegbereiter für die Entwicklung umweltfreundlicher Systeme dar – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Systemkomplexitäten in kürzeren Entwicklungszeiten.
Kontakt:  Marco Franke
Robert Hellbach
Konstantin Klein
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IntraSafe Sicherheit und Effizienz von Flurförderzeugen durch intelligenten IKT-Einsatz steigern
01.08.2014 - 31.07.2016, BMBF
In der Intralogistik geht von Flurförderzeugen ein großes Unfallrisiko aus. 2010 gab es in Deutschland über 10.000 meldepflichtige Unfälle. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels wird der Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten in der Logistik immer wichtiger. Unfallbedingte Ausfälle verursachen zusätzlich zu direkten Kosten einen Know-how-Verlust, der vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen häufig nicht kompensiert werden kann. Im Projekt IntraSafe wird daher ein nachrüstbares und herstellerunabhängiges Assistenzsystem für Flurförderzeuge entwickelt, das durch Vernetzung von Menschen, Waren und Flurförderzeugen eine aktive Vermeidung von Gefahrensituationen ermöglicht.

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Kontakt:  Jens Ehm
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iKraft Innovativ Kraft
01.05.2014 - 30.04.2018, Norwegian Research Council
Um den Herausforderungen in einer immer anspruchsvolleren Wettbewerbslandschaft gerecht zu werden, müssen Unternehmen ihre Innovationskraft verstärken und Qualitätsorientierung und fachliches Know-how intelligent zusammenfassen. Sie müssen neue Fähigkeiten (Ressourcen und Wissen) entwickeln und effektive Möglichkeiten finden, um die richtigen Produkte zu liefern. Das Projekt „Innovativ Kraft“ erarbeitet Methoden und Tools um Unternehmen in die Lage zu versetzen, miteinander zur Innovationsförderung zu interagieren. iKraft wird effektive Innovationsprozesse und damit die Verbesserung der Produkte fördern. Eine gemeinsame Nutzung wird über dies auch weit bessere Renditen für Investitionen, wie Test-Einrichtungen, Ausrüstung, Know-how und der Förderung weiterer Initiativen, geben. Innovativ Kraft konzentriert sich auf den Umgang mit Metadaten und stellt einen modularen Ansatz zur gemeinsamen Entwicklung von Fähigkeiten in das Zentrum. Das Projekt basiert auf den Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung der Nutzung von Testanlagen und des damit verbundenen Know-hows.
Kontakt:  Moritz von Stietencron
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Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft (ArKoH)
01.12.2013 - 28.02.2017, BMBF

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, das Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Erhaltung sowie Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter nicht nur zu lösen, sondern innovativ zu gestalten. Verschärfend kommt die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung hinzu. Neuere Untersuchungen bestätigen die notwendige Abkehr von einer defizitären Sichtweise, wonach ältere Beschäftigte aufgrund eines erhöhten Krankheitsrisikos, physisch und psychisch an Beschäftigungsfähigkeit einbüßen und betonen stattdessen die Rolle des Erfahrungswissens sowie dessen Innovationspotenzial. Daher müssen die drei sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren betriebliche Altersstruktur, Kompetenzentwicklung und Gestaltung der Arbeitsorganisation betriebsspezifisch in Einklang gebracht werden.

Da es nicht „den einen richtigen Weg“ hinsichtlich der Gestaltung demographiegerechter Arbeit gibt, sind regionale sowie betriebs- und branchenspezifische Aspekte zu berücksichtigen. Deshalb wird im Verbundprojekt ArKoH die Zukunft von Technik, Altersstrukturen, Arbeitsorganisation und notwendiger Kompetenzen analysiert. Die zukünftige Entwicklung in der Fertigung und Installation von Offshore-Komponenten und anderer hafenbezogener Tätigkeiten wird antizipiert und untersucht.

Ziel des Verbunds ist es, in enger Anbindung an technologische und betriebliche Entwicklungsprozesse, die sich wandelnden Arbeitsprozesse zu ermitteln, um entsprechende Weiterbildungskonzepte abzuleiten. Da insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben das finanzielle und zeitliche Budget für Weiterbildung und Personalentwicklung sehr knapp bemessen ist, wird das Lernen am Arbeitsplatz nicht im Sinne herkömmlicher Ansätze wie z.B. Seminarphasen ergänzt, sondern durch den Einsatz spielerischer Methoden, die neben dem eigentlichen Arbeitsprozess eingesetzt werden können (Serious Gaming). Gemeinsam mit den Unternehmen in der Offshore-Industrie wird ein Konzept für die arbeitsprozessintegrierte Kompetenzentwicklung entwickelt und im betrieblichen Umfeld erprobt und evaluiert.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten (12/2013 – 02/2017) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Kennziffer 01FK13058 gefördert



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Kontakt:  Christian Gorldt
Heiko Duin
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Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen
01.04.2013 - 30.09.2016, BMWi
Das Ziel des Projekts ist die Erforschung von umfassenden Methoden und Werkzeugen unter Berücksichtigung diverser Datenquellen, die für eine preagierenden Instandhaltungsstrategie des Service der Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) genutzt werden können. Um eine bestmögliche Prognose über den Zustand einer Komponente zu geben, werden unterschiedlichste Datenquellen analysiert und automatisiert zu einem relevanten Event miteinander verknüpft. Die Priorisierung der erkannten Fehler, die dynamische Planung des Wartungsumfangs und die Einplanung in den Arbeitsablauf mit dazugehöriger Logistik unter Nutzung dezentraler Steuerungssysteme sind darauf aufbauend die zu erforschenden Punkte des Vorhabens, die eine preagierende Instandhaltungsstrategie für OWEAs ermöglichen sollen.

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Kontakt:  Abderrahim Ait Alla
Marco Lewandowski
Rajesh Murali
Stephan Oelker
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Qualitätsprüfung und logistische Qualitätslenkung mikrotechnischer Fertigungsprozesse
01.01.2007 - 31.12.2018, DFG Sonderforschungsbereich
Teilprojekt B5 - Sichere Prozesse

Das Teilprojekt B5 zielt in der 3. Förderphase, aufbauend auf der vorhandenen Demonstratorplatt­form, auf die Realisierung einer automatisierten Qualitätsprüfung von Mikroumformbauteilen. Das Ergebnis wird ein kalibriertes Messsystem sein, das mittels einer schnellen flächenhaften Messtechnik Geometrien in einem Messvolumen von ca. 1mm3 automatisiert erfassen kann. Damit können neben Geometrieabweichungen auch unerwünschte Oberflächenunvollkommenheiten bestimmt werden, die zwar innerhalb der Toleranzen liegen können, aber trotzdem die Struktur der dünnwandigen Bauteile schwächen. Die schnelle Erfassung der Oberflächen wird dadurch von der aktuellen Stichprobenprüfung in der 2. Phase zu einer 100%-Prüfung.
Kontakt:  Michael Lütjen
Hendrik Thamer
Benjamin Staar
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Eine Simultaneous Engineering Methodik für mikrofertigungstechnische Prozessketten
01.01.2007 - 31.12.2018, DFG Sonderforschungsbereich
Teilprojekt C4 - Simultaneous Engineering

Die wirtschaftliche Fertigung von Mikrobauteilen zeichnet sich durch ein komplexes Zusammenspiel von Material,- Prozess- und Steuerungsparametern aus. Schon geringe Änderungen in einzelnen Prozessschritten können sich erheblich auf die Fertigungskosten und -qualitäten der Prozesskette auswirken. Im Teilprojekt C4 wird eine Methode zur wirtschaftlichen Auslegung von Mikroprozessketten entwickelt, die auf einer integrierten Fertigungs- und Prozessplanung durch den Einsatz sogenannter Wirknetze beruht. Bei der Fortführung des Projektes steht die Entwicklung von Methoden zum (teil-)automatisierten Prozesskettenentwurf anhand von Bauteileigenschaften im Vordergrund.

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Kontakt:  Michael Lütjen
Daniel Rippel
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