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laufende Projekte


IntraSafe Sicherheit und Effizienz von Flurförderzeugen durch intelligenten IKT-Einsatz steigern
01.08.2014 - 31.07.2016, BMBF
In der Intralogistik geht von Flurförderzeugen ein großes Unfallrisiko aus. 2010 gab es in Deutschland über 10.000 meldepflichtige Unfälle. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels wird der Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten in der Logistik immer wichtiger. Unfallbedingte Ausfälle verursachen zusätzlich zu direkten Kosten einen Know-how-Verlust, der vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen häufig nicht kompensiert werden kann. Im Projekt IntraSafe wird daher ein nachrüstbares und herstellerunabhängiges Assistenzsystem für Flurförderzeuge entwickelt, das durch Vernetzung von Menschen, Waren und Flurförderzeugen eine aktive Vermeidung von Gefahrensituationen ermöglicht.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Jens Ehm (geb. Hartmann)
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STEVE System-Technik und Virtuelle Erprobung
01.08.2014 - 03.03.2017, BMWE
Das Hauptziel von "STEVE" zielt auf die Entwicklung eines umweltfreundlichen Luftverkehrssystems ab. Hierbei werden zwei strategische Ziele verfolgt. Das erste Ziel fokussiert auf die Entwicklung umweltfreundlicher Systemtechnologien. Beispiele hierfür sind u.a. leichtere Bauteile oder neue Stromversorgungen (Brennstoffzellen) bzw. deren Eingang in das Flugzeug. Das zweite Ziel fokussiert auf eine Verbesserung der Entwicklungseffizienz und stellt damit einen wesentlichen Wegbereiter für die Entwicklung umweltfreundlicher Systeme dar – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Systemkomplexitäten in kürzeren Entwicklungszeiten.
Kontakt:  Marco Franke
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Thermopack Ein modular aufgebautes Verpackungskonzept für die Tiefkühl- und Distributionslogistik
01.07.2014 - 30.09.2015, BMWi
Im Rahmen des Projekts NextGeneration Thermopack werden neuartige Verpackungslösungen für den Transport von Tiefkühlwaren entwickelt, welche gegenüber herkömmlichen Lösungen sowohl Kosten als auch CO2 sparen. Das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik entwickelt hierzu gemeinsam mit dem mittelständischen Unternehmen K+S (Kühl- und Spezialtransporte GmbH) ein modular aufgebautes Verpackungskonzept, das eine flexible produkt- und warenspezifische Anpassungen auf Basis thermodynamischer Simulations- und Optimierungsmodelle ermöglicht.
Kontakt:  Michael Lütjen
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Ausgründungsprojekt jasima Solutions
01.05.2014 - 30.04.2015, EXIST Gründerstipendium (BMWi)
jasimaSolutions bietet simulationsbasierte Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen. Aufbauend auf der eigenen, sehr leistungsfähigen und flexibel anpassbaren Simulationsbibliothek jasima (Java Simulator for Manufacturing and Logistics, http://jasima.googlecode.com/) können betriebliche Prozesse realitätsnah abgebildet und quantitativ bewertet werden. Die hohe Simulationsgeschwindigkeit von jasima erlaubt es, in Echtzeit eine große Anzahl an Entscheidungsalternativen zu bewerten. Hierdurch wird es möglich, stets die beste Alternative auszuwählen und somit Kosten zu sparen, sowie die Logistikqualität deutlich zu verbessern (Durchlaufzeiten reduzieren, Termintreue erhöhen). Für das Projekt, das auf Grundlagenforschung im Bereich der echtzeitfähigen Reihenfolgeplanung aufbaut, konnte erfolgreich ein EXIST Gründerstipendium des BMWi (http://www.exist.de/) eingeworben werden.
Kontakt:  Torsten Hildebrandt
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iKraft Innovativ Kraft
01.05.2014 - 30.04.2018, Norwegian Research Council
Um den Herausforderungen in einer immer anspruchsvolleren Wettbewerbslandschaft gerecht zu werden, müssen Unternehmen ihre Innovationskraft verstärken und Qualitätsorientierung und fachliches Know-how intelligent zusammenfassen. Sie müssen neue Fähigkeiten (Ressourcen und Wissen) entwickeln und effektive Möglichkeiten finden, um die richtigen Produkte zu liefern. Das Projekt „Innovativ Kraft“ erarbeitet Methoden und Tools um Unternehmen in die Lage zu versetzen, miteinander zur Innovationsförderung zu interagieren. iKraft wird effektive Innovationsprozesse und damit die Verbesserung der Produkte fördern. Eine gemeinsame Nutzung wird über dies auch weit bessere Renditen für Investitionen, wie Test-Einrichtungen, Ausrüstung, Know-how und der Förderung weiterer Initiativen, geben. Innovativ Kraft konzentriert sich auf den Umgang mit Metadaten und stellt einen modularen Ansatz zur gemeinsamen Entwicklung von Fähigkeiten in das Zentrum. Das Projekt basiert auf den Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung der Nutzung von Testanlagen und des damit verbundenen Know-hows.
Kontakt:  Moritz von Stietencron
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RoboScan14 RoboScan’14 - Autonome Roboter – Kooperation zwischen Mensch und Maschine
01.04.2014 - 31.10.2014,
Das BIBA führt seit 2007 erfolgreich eine Studienreihe durch, die im zwei bis drei Jahresrhythmus deutschlandweit den Status Quo von Robotik in der Logistik und angrenzenden Themenfeldern ermittelt und dabei jeweils vertiefend auf ein innovatives Thema eingeht. Zukunftsweisend gibt sie Aufschlüsse zum Handlungs- und Investitionsbedarf für den Markt Robotik-Logistik. Die Studie, eine Onlinebefragung mit offenen und geschlossenen Fragen, richtet sich an Logistikunternehmen, Technologieanbieter, Berater und Forscher, die in dem Bereich „Robotik-Logistik“ Experten sind. Das Vertiefungsthema der diesjährigen Studie, RoboScan’14, lautet „Autonome Roboter – Kooperation zwischen Mensch und Maschine“. Die von der Kieserling Stiftung geförderte Studie wird in Kooperation mit dem Bremer Unternehmen ISEIC Pfeffermann Consulting durchgeführt. Im Zeitraum von Ende Mai bis Ende Juli ist der Fragebogen über die Internetplattform www.robotik-logistik.de zu erreichen. Die Ergebnisse werden anonymisiert ausgewertet und Ende Oktober auf dem Deutschen Logistikkongress in Berlin veröffentlicht.
Kontakt:  Ann-Kathrin Rohde
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Future Internet Technologies for MANufacturing industries
01.04.2014 - 31.03.2015, FP7
Das Ziel von FITMAN (Future Internet Technologies für die Fertigungsindustrie) ist die Evaluation der FI-PPP-Core-Plattform anhand von 10 Studien, welche von der Industrie getrieben werden. Die Studien adressieren die Anwendungsbereiche smarte, digitale und virtuelle Fabriken. Hierfür werden die FITMAN Trials die Eignung, Offenheit und Flexibilität der FI-WARE Generic Enablers testen und bewerten. Das Projekt wird sich bei STEEP (Social, Technological, Economical, Environmental and Political) beteiligen, um die Nachhaltigkeit der europäischen Fertigungsindustrie zu stärken.
Kontakt:  Marco Franke
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EUNA Empirische Untersuchung aktueller und zukünftiger Nutzungsgrade mobiler Computersysteme zur Unterstützung älterer Arbeitnehmer in Produktion und Logistik
01.01.2014 - 31.12.2014, BMBF
Eine verbesserte Integration der zunehmenden Zahl älterer Mitarbeiter in moderne Arbeitsumgebungen erfodert die Kompensation ihrer verminderten Leistungsfähigkeit und Sinnesschärfe. Hierbei kann ein sinnvoller Einsatz moderner Informationstechnologien Potenziale zur Bewältigung des demografischen Wandels erschließen. Ziel des Vorhabens EUNA ist die Schaffung von Erkenntnissen über den Beitrag von umgebungsintegrierter Technologiekomponenten für die soziale und ökonomische Teilhabe älterer Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt, insbesondere in produktionsorientierten Branchen und bei logistikorientierten Dienstleistern. Hierzu erfolgt eine empirische Untersuchung des Themas „Ambient Assisted Working“ mittels Experteninterviews und Fragebogen hinsichtlich des Status Quo und der z Zukünftigen Entwicklung des Themas in der Industrie. Die Projektergebnisse sollen in einem Visionspapier und einem Filmbeitrag aufbereitet und einem interssierten Fach- und Anwenderpublikum kommuniziert werden.
Kontakt:  Michael Teucke
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Building and Implementing Strategic Roadmaps of Demand-side Policy Measures to boost Demand for Industrial Innovations
01.01.2014 - 30.06.2015, CIP ICT PSP
Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Roadmap zur Förderung von IKT-Innovationen im Transport- und Logistiksektor in Europa. Der Themenbereich Transport und Logistik gehört zu den Prioritäten der neuen EU-Förderperiode 2014-2020, die es vorsieht, nachhaltige, integrierte und „intelligente“ Transportsysteme bis 2050 zu etablieren. Neue IKT-Technologien für den Transportsektor haben mittlerweile die nötige Marktreife erlangt. Das Problem bei der Implementierung sind allerdings verschiedene Standards und Regelungen, welche die Datenübertragung und Kompatibilität von Systemen verhindern. Eine weitere Herausforderung ist der Mangel an Zusammenarbeit unter Supply-Chain Akteuren sowie fehlende Akzeptanz neuer Technologien und Services. Diese Herausforderungen werden vom MAPDRIVER Projekt durch folgende Maßnahmen adressiert: 1) Erstellung einer Roadmap zur Förderung der Marktnachfrage nach und -aufnahme von Innovationen durch entsprechende Politikmaßnahmen; 2) Verbreitung der innovationsunterstützenden Maßnahmen als Ergänzung der europäische Initiativen (z.B. Horizon 2020, TEN-T und Connecting Europe Facility); 3) Stärkung der Nachfrage nach europäischen Innovationen durch die Einbindung von Stakeholdern aus dem privaten und öffentlichen Sektor.
Kontakt:  Aleksandra Himstedt
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Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft (ArKoH)
01.12.2013 - 28.02.2017, BMBF

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, das Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Erhaltung sowie Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter nicht nur zu lösen, sondern innovativ zu gestalten. Verschärfend kommt die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung hinzu. Neuere Untersuchungen bestätigen die notwendige Abkehr von einer defizitären Sichtweise, wonach ältere Beschäftigte aufgrund eines erhöhten Krankheitsrisikos, physisch und psychisch an Beschäftigungsfähigkeit einbüßen und betonen stattdessen die Rolle des Erfahrungswissens sowie dessen Innovationspotenzial. Daher müssen die drei sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren betriebliche Altersstruktur, Kompetenzentwicklung und Gestaltung der Arbeitsorganisation betriebsspezifisch in Einklang gebracht werden.

Da es nicht „den einen richtigen Weg“ hinsichtlich der Gestaltung demographiegerechter Arbeit gibt, sind regionale sowie betriebs- und branchenspezifische Aspekte zu berücksichtigen. Deshalb wird im Verbundprojekt ArKoH die Zukunft von Technik, Altersstrukturen, Arbeitsorganisation und notwendiger Kompetenzen analysiert. Die zukünftige Entwicklung in der Fertigung und Installation von Offshore-Komponenten und anderer hafenbezogener Tätigkeiten wird antizipiert und untersucht.

Ziel des Verbunds ist es, in enger Anbindung an technologische und betriebliche Entwicklungsprozesse, die sich wandelnden Arbeitsprozesse zu ermitteln, um entsprechende Weiterbildungskonzepte abzuleiten. Da insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben das finanzielle und zeitliche Budget für Weiterbildung und Personalentwicklung sehr knapp bemessen ist, wird das Lernen am Arbeitsplatz nicht im Sinne herkömmlicher Ansätze wie z.B. Seminarphasen ergänzt, sondern durch den Einsatz spielerischer Methoden, die neben dem eigentlichen Arbeitsprozess eingesetzt werden können (Serious Gaming). Gemeinsam mit den Unternehmen in der Offshore-Industrie wird ein Konzept für die arbeitsprozessintegrierte Kompetenzentwicklung entwickelt und im betrieblichen Umfeld erprobt und evaluiert.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten (12/2013 – 02/2017) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Kennziffer 01FK13058 gefördert



PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Christian Gorldt
Heiko Duin
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Methoden zur Kopplung von zentraler Planung und autonomer Steuerung in der Fertigung
01.07.2013 - 29.02.2016, DFG
Die Kopplung von zentraler Produktionsplanung mit autonomer Produktionssteuerung ermöglicht die Verbindung der Vorteile zentraler Ansätze mit denen autonomer Steuerungsansätze. Autonome Steuerungsansätze ermöglichen eine bessere Beherrschung von Dynamik und Komplexität in logistischen Prozessen. Entscheidender Vorteil zentraler Planungsansätze ist die hohe Planungsgenauigkeit, die von Nutzern der PPS-Systeme auch zukünftig erwartet wird. Daher ist es essenziell für die industrielle Anwendung und Akzeptanz bei den Nutzern, diese Planungsgenauigkeit bei der Kopplung mit autonomer Produktionssteuerung beizubehalten. Die zentrale Forschungsfrage besteht daher in der Entwicklung effizienter Methoden für die Kopplung von zentraler Produktionsplanung mit autonomer Produktionssteuerung. Ziel ist dabei die Verbesserung sowohl der logistischen Leistung als auch des Grads der Produktionsplanerfüllung in Produktionssystemen.
Kontakt:  Sebastian Grundstein
Susanne Schukraft
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Erweiterte Sicherheit in der Luftfrachtkette
01.05.2013 - 30.04.2016, BMBF
Die Sicherung der Luftfrachtkette ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheit im Luftverkehr. Ca. 70% der Luftfracht wird in Passagiermaschinen befördert. Bei der Sicherung der Luftfrachtkette gegenüber Manipulationen ist dennoch darauf zu achten, den logistischen Prozessablauf nicht zu beeinträchtigen. Ziel des Projektes ESecLog ist es, ein Fracht-Fingerprint-Informationssystem zur revisionssicheren Kennzeichnung und Überprüfung von Luftfrachtsendungen zu entwickeln. Durch die gezielte Prüfung mehrerer Frachtmerkmale an verschiedenen Punkten der Luftfrachtkette, können damit Manipulationen der Fracht frühzeitig erkannt werden. Das Fracht-Fingerprint-Informationssystem soll dazu dienen, die Wiederholung aufwändiger Prüfungen der Luftfracht durch Röntgenscans und manuelle Kontrollen zu vermeiden, so die Merkmale der gesicherten Fracht nicht im Verlauf der Luftfrachtkette verändert sind. Die ESecLog-Lösung soll somit zu einer Reduzierung des Prüfaufwands und zu einer Integration der Prüfprozesse in die Logistikabläufe bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit in der Luftfrachtkette beitragen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (05/2013 – 04/2016) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Kennziffer 13N12640 gefördert.
Kontakt:  Christian Gorldt
Patrick Dittmer
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Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen
01.04.2013 - 31.03.2016, BMWi
Das Ziel des Projekts ist die Erforschung von umfassenden Methoden und Werkzeugen unter Berücksichtigung diverser Datenquellen, die für eine preagierenden Instandhaltungsstrategie des Service der Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) genutzt werden können. Um eine bestmögliche Prognose über den Zustand einer Komponente zu geben, werden unterschiedlichste Datenquellen analysiert und automatisiert zu einem relevanten Event miteinander verknüpft. Die Priorisierung der erkannten Fehler, die dynamische Planung des Wartungsumfangs und die Einplanung in den Arbeitsablauf mit dazugehöriger Logistik unter Nutzung dezentraler Steuerungssysteme sind darauf aufbauend die zu erforschenden Punkte des Vorhabens, die eine preagierende Instandhaltungsstrategie für OWEAs ermöglichen sollen.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Abderrahim Ait Alla
Marco Lewandowski
Stephan Oelker
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Robotik in der Logistik - zielgruppenspezifische Weiterbildung für Fachkräfte und EntscheidungsträgerInnen
01.03.2013 - 15.12.2014, ESF
Im Rahmen des Projekts wird ein Output-orientiertes, modulares Weiterbildungsangebot für den Einsatz von Robotik in der Logistik entwickelt und erstmalig durchgeführt, welches die Innovationsbereitschaft von KMU in diesem Bereich erhöht. Dies soll durch eine Erhöhung der Entscheidungskompetenz und der Fachkompetenz in den Betrieben erfolgen. Das Angebot wird praxisnah entwickelt und orientiert sich am Roboterlebenszyklus (Beschaffung, Implementierung, Inbetriebnahme, Nutzung, Instandhaltung und Change-Management). Des Weiteren ist eine übergeordnete Ebene vorgesehen, in der grundsätzliches Wissen zur Robotik vermittelt wird. Zu den Zielgruppen des Angebots zählen gleichermaßen MitarbeiterInnen der Führungsebene und der technischen Leitung sowie TechnikerInnen und FacharbeiterInnen.
Kontakt:  Moritz Quandt
Moritz Rohde
Ann-Kathrin Rohde
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SaMSys 2 Safety Management System zur Verbesserung der Flugsicherheit 2
01.01.2013 - 30.06.2015, BMWi
Ziel des SaMSys-Projekts ist es, dem Flugsicherheitsoffizier einer Fluggesellschaft ein Werkzeug an die Hand zu geben, welches ihn dabei unterstützt, die Sicherheitslage der Airline bewerten zu können und ihm ein proaktives Sicherheitsmanagement zu ermöglichen. Bisherige Ansätze beschränken sich lediglich darauf, mit statistischen Methoden die verschiedenen Daten einer Airline auszuwerten um Trends zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Diese Mittel lassen sich jedoch nur noch bedingt wirkungsvoll einsetzen, da bei der vorherrschenden Sicherheitslage messbare Vorfälle so selten auftreten, dass die vorliegenden Datensätze einer einzelnen Airline nicht mehr ausreichen um aussagekräftige Statistiken zu bilden. Desweiteren sind gar nicht alle möglichen Fehlerquellen (z.B. anthropogene Fehlerquellen) direkt in Datenquellen erfasst, so dass auch hier die bestehenden Systeme an ihre Grenzen stoßen. Hier setzt das Projekt an, indem eine ganzheitliche Methodik entwickelt wird, die neben den direkt messbaren Datensätzen auch andere Sicherheitsfaktoren wie zum Beispiel die Reaktion von Piloten in Stresssituationen oder die Geschäftsprozesse der Airline mit einbezieht und daraus Kennzahlen zur Sicherheitslage der Airline berechnet. Es wurden verschiedene Prototypen implementiert, mit denen die Machbarkeit der geplanten Methodik verifiziert werden konnte.
Kontakt:  Konstantin Klein
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IPODS Eine Planungsmethode für das Problem der integrierten Produktions- und Transportplanung
01.01.2013 - 30.06.2015, DFG
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Bewertung einer Planungsmethode, die für den betrachteten Ausschnitt der Lieferkette eine hohe Integration der beiden Teilprobleme aufweist. Zur Erreichung dieses Ziels werden zwei voneinander unabhängige Entwicklungsrichtungen verfolgt und mehrere Teilziele definiert. Die bisherigen integrierten Planungsmethoden verwenden jeweils eigene Modelle und verhindern damit eine Vergleichbarkeit der Methoden untereinander. Aus diesem Grund besteht das erste Teilziel in der Entwicklung eines Basismodells, anhand dessen die vorhandenen und die in diesem Forschungsvorhaben zu entwickelnden Planungsmethoden evaluiert und hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit miteinander verglichen werden können. Die Anwendung evolutionärer Algorithmen stellt die erste Richtung bei der Entwicklung einer integrierten Planungsmethode dar. Ausgehend von einer Startlösung, für deren Erzeugung bekannte Verfahren aus der Produktions- und Transportplanung eingesetzt werden, generiert und optimiert der evolutionäre Algorithmus alternative Lösungsvarianten unter Berücksichtigung der Restriktionen beider Teilprobleme. Zur Bewertung der generierten Lösungsvarianten wird eine Bewertungsfunktion formuliert. Die zweite Entwicklungsrichtung ist gekennzeichnet durch eine mehrstufige Dekomposition der Teilprobleme Produktions- und Transportplanung sowie eine neue Strukturierung des Planungsprozesses. Auf Basis einer Klassifizierung werden für jede Klasse beide Teilprobleme zunächst separat gelöst, anschließend optimiert und die Teilergebnisse in zwei Schritten zu einem integrierten Gesamtplanungsergebnis zusammengesetzt. Die integrierten Planungsmethoden beider Entwicklungsrichtungen werden anhand des Basismodells evaluiert und darüber hinaus mit Hilfe der Simulation hinsichtlich der Stabilität der Lösungen untersucht.
Kontakt:  Christian Meinecke
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Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik
15.09.2012 - 14.09.2015, BMBF
Im Rahmen des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 zielt das Projekt "CyProS" darauf ab, ein repräsentatives Spektrum Cyber-Physischer Systemmodule zu entwickeln und eine konzeptionelle und methodische Basis für deren Betrieb in Produktionsumgebungen zu schaffen. Damit wird die Komplexität des sich verschärfenden Wettbewerbs beherrscht sowie eine nachhaltige und signifikante Steigerung der Produktivität und Flexibilität produzierender Unternehmen erreicht. Das BIBA wird hierzu ein Cyber-Physisches Logistiksystems entwickeln, welches im Kompetenz- und Transferzentrum am BIBA evaluiert und demonstriert wird. Der Fokus des BIBA liegt auf der Adaption autonomer Steuerungsmethoden, wodurch logistische Objekte zur dezentralen Entscheidungsfindung befähigt werden, sowie auf der Entwicklung eines Mechanismus‘ zur semantischen Datenintegration.

Einen kurzen Einblick in das Thema "Zukunftsprojekt Industrie 4.0" zeigt dieser von der dpa produzierte Spot: https://www.deutschland.de/de/topic/wirtschaft oder http://youtu.be/t1kgGHf3q3I.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Christian Gorldt
Dennis Lappe
Marco Franke
Marius Veigt
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INPRO Substitution einer bisherigen Fertigungstechnologie durch FSW
06.06.2012 - 31.12.2015, BMWi
Ziel dieses Projekts ist die Erstellung eines Arbeitsorganisationskonzepts für die Substitution eines Fertigungsprozessschritts in der Luftfahrtindustrie. Dabei wird die Fertigungstechnologie des Reibrührschweißens (FSW) unter dem Aspekt der Serientauglichkeit mit dem Ziel TRL5/6 betrachtet. Hierzu wird ein Fachkonzept erstellt, das die fertigungs- und logistikgerechte Implementierung des neuen Fertigungsprozessschritts unter Beachtung der für das FSW erforderlichen Infrastruktur beschreibt. Im Rahmen der Erstellung werden zu-dem die benötigten Qualitätssicherungssysteme berücksichtigt.
Kontakt:  Christian Meinecke
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Towards an Intermodal Transport Network through innovative research-driven clusters in Regions of organised and competitive knowledge
01.01.2012 - 31.12.2014, EU, 7th Framework Programme
Ziel des Projekts ist Förderung der Integration und der Entwicklung von fünf europäischen Regionen: Kanarische Inseln (ES), Bremen (DE), Marmara (TR), Calabria (IT) und Ruse (BG) hinsichtlich regionaler F&E- Kapazitäten, der Forschungsstrategie und Innovationsfähigkeit, wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen bezogen auf intermodalen Verkehr. Durch gegenseitige Lernprozesse und Kooperationen zwischen regionalen, forschungsorientierten Clustern, vertreten durch 18 Partner aus Regierung, Forschung und Industrie, soll eine transnationale Strategie zur Entwicklung innovativer Maßnahmen ausgearbeitet werden. So sollen neue Kooperationen zwischen regionalen Akteuren generiert werden, die sich mit vereinten Kräften transportbezogenen Fragestellungen widmen.
Kontakt:  Aleksandra Himstedt
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Linked Knowledge in Manufacturing, Engineering and Design for Next-Generation Production
01.09.2011 - 28.02.2015, EU, 7th Framework Programme
Das europäische Projekt LinkedDesign hat zum Ziel die Produktivität in der Produktentwicklung zu steigern, indem es eine integrierte, ganzheitliche Sicht auf Daten, Personen und Prozesse über den gesamten Produktlebenszyklus nutzt und damit einen Wettbewerbsvorteil für die Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsverfahren bietet. Um dieses Ziel zu erreichen wird das Projekt eine integrierte Engineering und Fertigungs-Plattform (genannt LEAP) als integriertes Informationssystems für die Produktentwicklung und Produktion implementieren. LEAP vereinigt dabei alle Produkt-Lebenszyklus relevanten Informationen. Neben dem einheitlichen Zugriff auf das integrierte Informationssystem wird LEAP Lösungen zur Wissensextraktion, wie “sentiment analysis” oder “Design Decision Support” enthalten. (EU, FP7 NMP, 09/2011-2/2015).
Kontakt:  Patrick Klein
Johannes Lützenberger
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Business Innovation in Virtual Enterprise Environments
01.09.2011 - 31.12.2014, EU, 7th Framework Programme
Zielsetzung des Projekts ist es, eine Software-Umgebung zu entwickeln, die Business Innovation in virtuellen Unternehmensnetzwerken fördert. Dabei werden sowohl der Bereich Innovation als auch die kontinuierliche Verbesserung der Produktion aufgrund ihres engen Zusammenhangs gleichermaßen miteinbezogen und in die bestehenden Unternehmenssysteme integriert. Im Rahmen des Projekts werden die wesentlichen Konzepte, Modelle und Methoden im Bereich Innovation strukturiert und Kennzahlen ermittelt, auf deren Grundlage ein Rahmenwerk für Innovation in virtuellen Unternehmensnetzwerken entwickelt wird. Auf diese Weise wird Innovation ermöglicht und Innovationsprozesse unterstützt.
Kontakt:  Jens Eschenbächer
Benjamin Knoke
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Entwicklung eines Expertensystems zur Unterstützung der energieeffizienten Mischfutterproduktion
01.08.2011 - 31.03.2015, BMWi
Produktionsprozesse sind in der Regel energieintensiv. Werden Naturstoffe betrachtet, bewirken schwankende Qualitätsmerkmale der Eingangsprodukte eine Anpassung des Aufbereitungs- und Veredlungsprozesses. Der Energieverbrauch zur Produktion von Mischfutter schwankt je nach Veredlungsniveau zwischen 45-120 kWh/t. Bei einer Mischfutterproduktion von 21,3 Millionen t/a in Deutschland kann von einem Gesamtjahresverbrauch von ca. 1,5 Milliarden kWh/a ausgegangen werden. In diesem Vorhaben steht die Verbesserung der Energieeffizienz im Mittelpunkt. Eine notwendige Voraussetzung ist, dass bei den zu erarbeitenden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz keine Qualitätseinbußen der Produkte entstehen bzw. möglichst Qualitätsverbesserungen durch eine verbesserte Prozesskontrolle erreichbar werden. Ebenfalls steht die Erhöhung der Prozesssicherheit und damit die Konstanz der Produktqualität im Vordergrund.

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Kontakt:  Zied Ghrairi
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Mikrokaltumformen
01.01.2007 - 31.12.2014, DFG Sonderforschungsbereich
Teilprojekt B5
Sichere Prozesse
Das Teilprojekt B5 entwickelt ein Verfahren zur prozessintegrierten Qualitätsprüfung von Mikrokaltumformbauteilen. Eine schnelle 3D-Messung erfasst Maß-, Form- und Lageabweichungen und identifiziert Oberflächenunvollkommenheiten. Betrachtungen zur Messunsicherheit und eine logistische Qualitätslenkung ergänzen die messtechnischen Untersuchungen. Im Speziellen wird eine Demonstratorplattform aufgebaut, die eine automatisierte Qualitätsprüfung komplexer Mikrokaltumformbauteile ermöglicht.
Kontakt:  Michael Lütjen
Hendrik Thamer
Daniel Weimer
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Mikrokaltumformen
01.01.2007 - 31.12.2014, DFG Sonderforschungsbereich
Teilprojekt C4 - Simultaneous Engineering

Motivation
Die industrielle Herstellung metallischer Kleinst- und Mikrobauteile nimmt im Kontext des allgemeinen Trends der Miniaturisierung in vielen Bereichen des Maschinenbaus stetig an Bedeutung zu. Das zentrale Anliegen des Sonderforschungsbereiches ist die Bereitstellung von Prozessen und Methoden für die umformtechnische Herstellung metallischer Mikrokomponenten, wobei die für den Umformprozess von der Werkstoffentwicklung über die Bauteilprüfung bis hin zur Prozessgestaltung wesentlichen Aspekte einbezogen werden.

Ergebnisse 1. Phase (2007-2010)
In einem ersten Arbeitsschritt wurden Grundlagen für Modellierungsmethoden sowie Vorgehensmodelle entwickelt, welche für die Auslegung von Fertigungsprozessen in der Mikrokaltumformung geeignet sind. Auf dieser Basis wurde ein Methodenbaukasten entwickelt, der den Entwurf, die Untersuchung und die Beurteilung alternativer Produktions- und Logistikszenarien in der Mikrokaltumformung erlaubt. Dieser wird in eine übergeordnete, strukturierte Vorgehensweise zur Projektierung von µ-Prozessketten (Simultaneous Engineering) integriert

Ziele 2. Phase (2011-2014)
Als Fortführung des Projektes soll die Analyse und Visualisierung der komplexen technischen Wirkzusammenhänge entlang der Prozesskette im Vordergrund stehen. Unter Einbeziehung von logistischen Planungsfaktoren wird ein Modellierungs- und Planungswerkzeug entwickelt, welches eine automatisierte Prognose der Änderungspropagation über die Prozesskette erlaubt und somit eine Optimierung der gesamten Prozessplanung ermöglicht.
Kontakt:  Michael Lütjen
Daniel Rippel
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Langzeitmessung des Mehrertrages nachgeführter Photovoltaikanlagen
26.05.2005 - 31.12.2015, Langzeitmessung PV-Nachführung
Vergleich der Erträge einer feststehenden und einer der Sonne nachgeführten Photovoltaikanlage mit gleichen Modulen am gleichen Standort. Langzeitmessung mit permanenter Datenerfassung und automatischer online-Darstellung der wichtigsten Messdaten. Die nachgeführte Anlage ist zu 99% beschattungsfrei und kann dem Sonnenlauf ohne Einschränkung folgen.
Kontakt: 
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