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laufende Projekte


MESA Medieneinsatz in der Schweißausbildung
01.08.2015 - 31.01.2018, BMBF
Das Vorhaben MESA – Medieneinsatz in der Schweißausbildung konzentriert sich auf den Einsatz digitaler Medien zur beruflichen Bildung in der Schweißbranche. Als branchenspezifische Neuentwicklung können Schweißsimulatoren zukünftig deutliche Vorteile im Lernprozess bieten. An dieser Stelle knüpft das Projektvorhaben MESA an, um digitale Medien in bedarfsorientierte und didaktisch fundierte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu integrieren. Dabei erfolgt in MESA eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Geräten aller auf dem deutschen Markt agierenden Hersteller. MESA berücksichtigt die allgemeinen Inhalte einer überbetrieblichen Schweißausbildung, untersucht aber auch Möglichkeiten zur Anpassungen des Lernprozesses an spezifische Anforderungen einzelner Unternehmen. Projektpartner sind das Institut Technik und Bildung der Universität Bremen, die Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH mit der Niederlassung Bildungszentren Rhein-Ruhr und die C+P Bildung GmbH. Weitere, assoziierte Partner sind der DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V., die DVS Media GmbH, die Volkswagen AG, die Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG und die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Nord gGmbH.
Kontakt:  Benjamin Knoke
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JobNet 4.0 Entscheidungstool zur adaptiven Gestaltung von PPS-Methoden für Lohnfertiger in dynamischen Auftragsnetzen der Luftfahrtbranche
01.06.2015 - 30.05.2017, KMU-innovativ
In dem Verbundprojekt JobNet 4.0 entwickelt das BIBA ein softwaregestütztes Entscheidungstool, das kleinen und mittleren Unternehmen der Luftfahrtbranche hilft, für die hier typischen, wechselnden Auftragslagen passende Methoden für die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) zu wählen. Mit dem Werkzeug können Produktionsplaner besonders der Lohnfertiger flexibel geeignete PPS-Methoden in Abhängigkeit der jeweils vorliegenden dynamischen Auftragssituation finden. Das kompatibel zu bestehenden Softwaresystemen gestaltete Tool kann schnell in die PPS-Abläufe integriert werden und ist auf andere Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobilbau übertragbar. Projektpartner sind die Hamburger Unternehmen Quast Präzisionstechnik GmbH und die FMM Finkenwerder Metall- und Maschinenbau OHG.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Zsolt Baranyai
Marius Veigt
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Informationssystems zur echtzeitnahen Koordination des Offshore-Transports unter Berücksichtigung von Ressourcenspezifika und dynamischen Wetter- und Seegangbedingungen
01.05.2015 - 30.04.2017, ZIM
Für den wirtschaftlichen Betrieb eines Offshore-Windparks bedarf es einer gut abgestimmten und kostengünstigen Logistik. Das Verbundprojekt IeK strebt durch die Verbindung von Vorhersage- und realen Wetter-, Seegang-, Schiffsbewegungs- und Auftragsdaten die Entwicklung eines echt-zeitnahen Planungs- und Steuerungsinstruments an. Durch den stetigen Ausbau der Offshore-Windenergie und dem daraus erwachsenden Bedarf der Instandhaltung dieser Anlagen, wächst die Anzahl der Versorgungsfahrten in einem erheblichen Maße. Die Vielzahl an Anlagen, die hohen Kosten für den Transport von Material und Personal sowie die steigende Komplexität der Planung führen zu dem Bedarf eines umfassenden Informationssystems zur Planung und Steuerung sowie zur Unterstützung der operativen logistischen Prozesse. Ziel des Forschungsvorhabens, welches das BIBA zusammen mit den Projektpartnern cluetec, energy&meteo sowie der Jade Hochschule durchführt, ist die Entwicklung eines System, welches den Akteuren der Offshore-Windenergie-Servicelogistik in den operativen Entscheidungsprozessen eine fundierte Informationsgrundlage bietet. Dies umfasst die aktuelle und zukünftige Wetter- und Seegangsituation und das individuelle Verhalten der eingesetzten Transportschiffe. Des Weiteren soll das System die Grundlage für eine effiziente und qualitativ hochwertige Vorabplanung des Ressourceneinsatzes auf See bieten. Darüber hinaus wird ein Low-Cost-System zur Wellenmessung entwickelt.
Kontakt:  Thies Beinke
Moritz Quandt
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Product Service Design and Manufacturing Intelligence Engineering Platform
01.02.2015 - 31.01.2018, H2020-FoF-2014
Das Projekt Manutelligence versucht die Bereiche der Produktentwicklung und der Serviceentwicklung in einen gemeinsamen Prozess zu integrieren. Zu diesem Zweck soll eine softwarebasierte Arbeitsumgebung geschaffen werden, die das kooperative Arbeiten an neuen Produkt-Services unterstützt. Die neue Arbeitsumgebung basiert auf einem Lebenszyklusmodell, das sowohl Produkte als auch Services berücksichtigt. Neben traditionellen PLM Werkzeugen aus dem CAD und der Produktionsplanung kommen dabei auch Simulationen zum Einsatz, die Umweltwirkungen und Kosten entlang des Lebenszyklus berechnen. Die zu entwickelnde Arbeitsumgebung wird in vier Anwendungsfällen erprobt und evaluiert. Die Anwendungsfälle umfassen Sportwagen, Kreuzfahrtschiffe, modulare Fertigholzhäuser und additive Fertigungsmachinen.
Kontakt:  Stefan Wellsandt
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Product-Service sYMBIOtic SYStems
01.02.2015 - 31.01.2018, H2020-FoF-2014
PSYMBIOSYS zielt auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Europa durch die Entwicklung einer innovativen Produkt-Service-Engineering-Umgebung, symbolisiert von einem fünfzackigen Stern: Design-Produktion, Produkt-Service, Wissen-Stimmung, EDA-SOA, Business-Innovation. Die Zeit bis zur Markteinführung von attraktiven und nachhaltigen Produkt-Service-Lösungen wird so drastisch reduziert.
Kontakt:  Stefan A. Wiesner
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Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service design
01.01.2015 - 31.12.2017,
Nicht das Produkt selbst, sondern die begleitenden Services entscheiden zunehmend über Markterfolge. Das BIBA hat für Produkt-Service-Kombinationen den Begriff „Extended Products“ (erweiterte Produkte) etabliert, forscht seit Langem auf diesem Feld und leitet das EU-Projekt FALCON mit 12 Partnern aus 8 Ländern. Es beschäftigt sich im Wesentlichen mit dem Gewinnen und Verarbeiten von Nutzungsinformationen für die Gestaltung von Produkten und zugehörigen Dienstleistungen. Dafür bedient FALCON sich sowohl neuester Sensor- sowie Informations- und Kommunikationstechniken als auch des Internets – unter anderem um Feedbacks zur Nutzungsphase eines Produktes zu erhalten. Das Ziel: eine wissensbasierte Konstruktion und neue Werkzeuge für die Produktentwicklung.
Kontakt:  Johannes Lützenberger
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Omniketten Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen (Omniketten)
01.01.2015 - 31.12.2016, BMWi
Aktuell sind am Markt sehr vielfältige Baumaschinen und Baumaschinenroboter für unterschiedliche Anwendungsbereiche erhältlich. Die Anforderungen an diese Systeme, speziell an deren Bewegungsfreiheit, besonders auf rauer Fläche (Offroad-Bereich) wachsen stetig. Baumaschinen haben aktuell den Nachteil, dass unabhängig von der Art der Fahrantriebe (Räder, Ketten, usw.) eine Querfahrt, das heißt seitliche Bewegungen nach links und rechts bislang nur sehr umständlich und nicht omnidirektional möglich sind. Um die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten von Baumaschinen zu erhöhen, wird im Rahmen des ZIM-Projekts „Omniketten“ die Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen umgesetzt. Dabei soll ein universeller Geräteträger (Fahrwerksystem) geschaffen werden, der für unterschiedliche Anwendungen vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet, besonders auch für Einsätze auf rauen Untergründen. Um ein Querfahren und damit eine Omnidirektionalität für Baumaschinen sicherzustellen, besteht der Ansatz des hier geplanten Entwicklungsvorhabens darin, die Technik der sogenannte Mecanum-Räder, die in der mobilen Robotik sehr verbreitet sind, mit den Kettenfahrantrieben aus dem Bereich Baumaschinen zu kombinieren. Somit soll eine Fahrantriebstechnik entwickelt werden, die nicht nur Bewegungen in alle Richtungen ermöglicht, sondern auch die hohen Anforderungen an die Robustheit der Baumaschinen-Branche erfüllt.
Kontakt:  Claudio Uriarte
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LaMa LaMa – Intelligentes Ladungsträgermanagement
01.01.2015 - 30.09.2015, Signo
Intelligente Telematik- und Sensorlösungen ermöglichen die Überwachung von logistischen Objekten in Echtzeit. Speziell für hochwertige und verderbliche Güter ergibt sich eine zunehmende Relevanz der Echtzeit-Steuerung. Das Konzept der „anpassbaren Telematik“ kann die Transparenz in logistischen Prozessen erhöhen.

In Zeiten globaler Märkte und weltweiter Wertschöpfungsnetzwerke kommt der Logistikbranche eine hohe Bedeutung zu, damit die gehandelten Güter termingetreu, vollständig und mit richtiger Qualität den Empfänger erreichen. Insbesondere bei sensiblen Gütern treten jedoch häufig Qualitätsmängel nach dem Transport auf. Sensible Güter sind jegliche Güter, die empfindlich auf Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen, hohe Luftfeuchtigkeit, Stöße oder ähnliches reagieren. Dies ist z. B. bei Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten, chemischen Produkten oder High-Value-Elektronikartikeln sehr häufig und bei Bauteilen im Maschinenbau und in der Automobilindustrie teilweise der Fall. Heutzutage behelfen sich die Versender bzw. Empfänger sensibler Güter mit Datenloggern, die während des Transportes die Umwelteinflüsse messen und speichern. Hierdurch lassen sich zwar Fehler der Transporteure nachweisen, diese Fehler werden jedoch erst im Nachhinein aufgedeckt. Die Folgen sind zum einen die Verschwendung von Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten etc. sowie damit einhergehende finanzielle Verluste und zum anderen Zeitverluste (Nachschubbeschaffung) mit folgendem Terminverzug und daraus resultierender Kundenunzufriedenheit.

Im Rahmen der SIGNO-Förderung wird das am BIBA entstandene Patent für eine „anpassbare Telematik“ zum Produkt weiterentwickelt. Diese Telematik besteht neben dem herkömmlichen GPRS-Gateway mit GPS-Empfangsmodul aus drahtlosen Sensormodulen, die es ermöglichen, Umgebungswerte wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Erschütterung direkt an der Ware während der Transport- und Lagerzeiten zu erfassen und diese Information über das Gateway online zur Verfügung zu stellen. Das Online-Monitoring ermöglicht zum einen ein zeitnahes Reagieren auf Störungen und Fehler, um Warenverluste zu reduzieren, und zum anderen können durch die geschaffene Transparenz Fehlerpotenziale frühzeitig erkannt und gezielt Maßnahmen zur Vermeidung dieser Fehler eingeleitet werden. Zudem kann die Transparenz der Objekte zur Tourenplanung genutzt werden, sodass die Effizienz der Logistik erhöht wird. Ein weiterer Vorteil der Lösung ist, dass das System eine unautorisierte Nutzung des Ladungsträgers registriert und den Nutzer über den Verlauf und den aktuellen Standort informiert.
Kontakt:  Christian Gorldt
Patrick Dittmer
Marius Veigt
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Factories of the Future Resources, Technology, Infrastructure and Services for Simulation and Modelling
01.10.2014 - 31.03.2016, EU, 7th Framework Programme
Im Rahmen des Fortissimo Projektes wird ein Experiment durchgeführt, das Entwicklungsprozesse bei Sportbooten nachhaltig verbessern soll. Dazu werden reale Nutzungsdaten von Booten gesammelt und analysiert. Mit den gewonnen Erkenntnissen sollen Schiffsprofile, entsprechend den realen Bedingungen auf See, angepasst werden. Die notwendigen Strömungssimulationen der Sportbootprofile sollen über einen Hochleistungsrechner (Supercomputer) effizient und schnell durchgeführt werden. Das BIBA unterstützt im HeighSea Experiment die Beschaffung von Nutzungsdaten. Dazu wird das im BOMA Projekt entwickelte Universal Marine Gateway (UMG) auf mehreren Booten implementiert. Die UMGs werden im Anschluss an die Informationssysteme der übrigen Projektpartner angebunden.
Kontakt:  Moritz von Stietencron
Stefan Wellsandt
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IntraSafe Sicherheit und Effizienz von Flurförderzeugen durch intelligenten IKT-Einsatz steigern
01.08.2014 - 31.07.2016, BMBF
In der Intralogistik geht von Flurförderzeugen ein großes Unfallrisiko aus. 2010 gab es in Deutschland über 10.000 meldepflichtige Unfälle. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels wird der Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten in der Logistik immer wichtiger. Unfallbedingte Ausfälle verursachen zusätzlich zu direkten Kosten einen Know-how-Verlust, der vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen häufig nicht kompensiert werden kann. Im Projekt IntraSafe wird daher ein nachrüstbares und herstellerunabhängiges Assistenzsystem für Flurförderzeuge entwickelt, das durch Vernetzung von Menschen, Waren und Flurförderzeugen eine aktive Vermeidung von Gefahrensituationen ermöglicht.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Dennis Lappe
Jens Ehm
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STEVE System-Technik und Virtuelle Erprobung
01.08.2014 - 31.03.2017, BMWi
Das Forschungsvorhaben "STEVE" zielt auf die Entwicklung eines umweltfreundlichen Luftverkehrssystems ab. Hierbei werden zwei strategische Ziele verfolgt. Das erste Ziel fokussiert auf die Entwicklung umweltfreundlicher Systemtechnologien. Beispiele hierfür sind u.a. leichtere Bauteile oder neue Stromversorgungen (Brennstoffzellen) bzw. deren Eingang in das Flugzeug. Das zweite Ziel fokussiert auf eine Verbesserung der Entwicklungseffizienz und stellt damit einen wesentlichen Wegbereiter für die Entwicklung umweltfreundlicher Systeme dar – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Systemkomplexitäten in kürzeren Entwicklungszeiten.
Kontakt:  Robert Hellbach
Konstantin Klein
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Thermopack Ein modular aufgebautes Verpackungskonzept für die Tiefkühl- und Distributionslogistik
01.07.2014 - 30.09.2015, BMWi
Im Rahmen des Projekts NextGeneration Thermopack werden neuartige Verpackungslösungen für den Transport von Tiefkühlwaren entwickelt, welche gegenüber herkömmlichen Lösungen sowohl Kosten als auch CO2 sparen. Das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik entwickelt hierzu gemeinsam mit dem mittelständischen Unternehmen K+S (Kühl- und Spezialtransporte GmbH) ein modular aufgebautes Verpackungskonzept, das eine flexible produkt- und warenspezifische Anpassungen auf Basis thermodynamischer Simulations- und Optimierungsmodelle ermöglicht.
Kontakt:  Michael Lütjen
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iKraft Innovativ Kraft
01.05.2014 - 30.04.2018, Norwegian Research Council
Um den Herausforderungen in einer immer anspruchsvolleren Wettbewerbslandschaft gerecht zu werden, müssen Unternehmen ihre Innovationskraft verstärken und Qualitätsorientierung und fachliches Know-how intelligent zusammenfassen. Sie müssen neue Fähigkeiten (Ressourcen und Wissen) entwickeln und effektive Möglichkeiten finden, um die richtigen Produkte zu liefern. Das Projekt „Innovativ Kraft“ erarbeitet Methoden und Tools um Unternehmen in die Lage zu versetzen, miteinander zur Innovationsförderung zu interagieren. iKraft wird effektive Innovationsprozesse und damit die Verbesserung der Produkte fördern. Eine gemeinsame Nutzung wird über dies auch weit bessere Renditen für Investitionen, wie Test-Einrichtungen, Ausrüstung, Know-how und der Förderung weiterer Initiativen, geben. Innovativ Kraft konzentriert sich auf den Umgang mit Metadaten und stellt einen modularen Ansatz zur gemeinsamen Entwicklung von Fähigkeiten in das Zentrum. Das Projekt basiert auf den Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung der Nutzung von Testanlagen und des damit verbundenen Know-hows.
Kontakt:  Moritz von Stietencron
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Future Internet Technologies for MANufacturing industries
01.04.2014 - 30.09.2015, FP7
Das Ziel von FITMAN (Future Internet Technologies für die Fertigungsindustrie) ist die Evaluation der FI-PPP-Core-Plattform anhand von 10 Studien, welche von der Industrie getrieben werden. Die Studien adressieren die Anwendungsbereiche smarte, digitale und virtuelle Fabriken. Hierfür werden die FITMAN Trials die Eignung, Offenheit und Flexibilität der FI-WARE Generic Enablers testen und bewerten. Das Projekt wird sich bei STEEP (Social, Technological, Economical, Environmental and Political) beteiligen, um die Nachhaltigkeit der europäischen Fertigungsindustrie zu stärken.
Kontakt:  Konstantin Klein
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Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft (ArKoH)
01.12.2013 - 28.02.2017, BMBF

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, das Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Erhaltung sowie Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter nicht nur zu lösen, sondern innovativ zu gestalten. Verschärfend kommt die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung hinzu. Neuere Untersuchungen bestätigen die notwendige Abkehr von einer defizitären Sichtweise, wonach ältere Beschäftigte aufgrund eines erhöhten Krankheitsrisikos, physisch und psychisch an Beschäftigungsfähigkeit einbüßen und betonen stattdessen die Rolle des Erfahrungswissens sowie dessen Innovationspotenzial. Daher müssen die drei sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren betriebliche Altersstruktur, Kompetenzentwicklung und Gestaltung der Arbeitsorganisation betriebsspezifisch in Einklang gebracht werden.

Da es nicht „den einen richtigen Weg“ hinsichtlich der Gestaltung demographiegerechter Arbeit gibt, sind regionale sowie betriebs- und branchenspezifische Aspekte zu berücksichtigen. Deshalb wird im Verbundprojekt ArKoH die Zukunft von Technik, Altersstrukturen, Arbeitsorganisation und notwendiger Kompetenzen analysiert. Die zukünftige Entwicklung in der Fertigung und Installation von Offshore-Komponenten und anderer hafenbezogener Tätigkeiten wird antizipiert und untersucht.

Ziel des Verbunds ist es, in enger Anbindung an technologische und betriebliche Entwicklungsprozesse, die sich wandelnden Arbeitsprozesse zu ermitteln, um entsprechende Weiterbildungskonzepte abzuleiten. Da insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben das finanzielle und zeitliche Budget für Weiterbildung und Personalentwicklung sehr knapp bemessen ist, wird das Lernen am Arbeitsplatz nicht im Sinne herkömmlicher Ansätze wie z.B. Seminarphasen ergänzt, sondern durch den Einsatz spielerischer Methoden, die neben dem eigentlichen Arbeitsprozess eingesetzt werden können (Serious Gaming). Gemeinsam mit den Unternehmen in der Offshore-Industrie wird ein Konzept für die arbeitsprozessintegrierte Kompetenzentwicklung entwickelt und im betrieblichen Umfeld erprobt und evaluiert.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten (12/2013 – 02/2017) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Kennziffer 01FK13058 gefördert



PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Christian Gorldt
Heiko Duin
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Methoden zur Kopplung von zentraler Planung und autonomer Steuerung in der Fertigung
01.07.2013 - 29.02.2016, DFG
Die Kopplung von zentraler Produktionsplanung mit autonomer Produktionssteuerung ermöglicht die Verbindung der Vorteile zentraler Ansätze mit denen autonomer Steuerungsansätze. Autonome Steuerungsansätze ermöglichen eine bessere Beherrschung von Dynamik und Komplexität in logistischen Prozessen. Entscheidender Vorteil zentraler Planungsansätze ist die hohe Planungsgenauigkeit, die von Nutzern der PPS-Systeme auch zukünftig erwartet wird. Daher ist es essenziell für die industrielle Anwendung und Akzeptanz bei den Nutzern, diese Planungsgenauigkeit bei der Kopplung mit autonomer Produktionssteuerung beizubehalten. Die zentrale Forschungsfrage besteht daher in der Entwicklung effizienter Methoden für die Kopplung von zentraler Produktionsplanung mit autonomer Produktionssteuerung. Ziel ist dabei die Verbesserung sowohl der logistischen Leistung als auch des Grads der Produktionsplanerfüllung in Produktionssystemen.
Kontakt:  Dennis Lappe
Sebastian Grundstein
Susanne Schukraft
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Erweiterte Sicherheit in der Luftfrachtkette
01.05.2013 - 30.04.2016, BMBF
Die Sicherung der Luftfrachtkette ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheit im Luftverkehr. Ca. 70% der Luftfracht wird in Passagiermaschinen befördert. Bei der Sicherung der Luftfrachtkette gegenüber Manipulationen ist dennoch darauf zu achten, den logistischen Prozessablauf nicht zu beeinträchtigen. Ziel des Projektes ESecLog ist es, ein Fracht-Fingerprint-Informationssystem zur revisionssicheren Kennzeichnung und Überprüfung von Luftfrachtsendungen zu entwickeln. Durch die gezielte Prüfung mehrerer Frachtmerkmale an verschiedenen Punkten der Luftfrachtkette, können damit Manipulationen der Fracht frühzeitig erkannt werden. Das Fracht-Fingerprint-Informationssystem soll dazu dienen, die Wiederholung aufwändiger Prüfungen der Luftfracht durch Röntgenscans und manuelle Kontrollen zu vermeiden, so die Merkmale der gesicherten Fracht nicht im Verlauf der Luftfrachtkette verändert sind. Die ESecLog-Lösung soll somit zu einer Reduzierung des Prüfaufwands und zu einer Integration der Prüfprozesse in die Logistikabläufe bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit in der Luftfrachtkette beitragen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (05/2013 – 04/2016) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Kennziffer 13N12640 gefördert.
Kontakt:  Christian Gorldt
Patrick Dittmer
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Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen
01.04.2013 - 31.03.2016, BMWi
Das Ziel des Projekts ist die Erforschung von umfassenden Methoden und Werkzeugen unter Berücksichtigung diverser Datenquellen, die für eine preagierenden Instandhaltungsstrategie des Service der Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) genutzt werden können. Um eine bestmögliche Prognose über den Zustand einer Komponente zu geben, werden unterschiedlichste Datenquellen analysiert und automatisiert zu einem relevanten Event miteinander verknüpft. Die Priorisierung der erkannten Fehler, die dynamische Planung des Wartungsumfangs und die Einplanung in den Arbeitsablauf mit dazugehöriger Logistik unter Nutzung dezentraler Steuerungssysteme sind darauf aufbauend die zu erforschenden Punkte des Vorhabens, die eine preagierende Instandhaltungsstrategie für OWEAs ermöglichen sollen.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Abderrahim Ait Alla
Marco Lewandowski
Stephan Oelker
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Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik
15.09.2012 - 14.09.2015, BMBF
Im Rahmen des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 zielt das Projekt "CyProS" darauf ab, ein repräsentatives Spektrum Cyber-Physischer Systemmodule zu entwickeln und eine konzeptionelle und methodische Basis für deren Betrieb in Produktionsumgebungen zu schaffen. Damit wird die Komplexität des sich verschärfenden Wettbewerbs beherrscht sowie eine nachhaltige und signifikante Steigerung der Produktivität und Flexibilität produzierender Unternehmen erreicht. Das BIBA wird hierzu ein Cyber-Physisches Logistiksystems entwickeln, welches im Kompetenz- und Transferzentrum am BIBA evaluiert und demonstriert wird. Der Fokus des BIBA liegt auf der Adaption autonomer Steuerungsmethoden, wodurch logistische Objekte zur dezentralen Entscheidungsfindung befähigt werden, sowie auf der Entwicklung eines Mechanismus‘ zur semantischen Datenintegration.

Einen kurzen Einblick in das Thema "Zukunftsprojekt Industrie 4.0" zeigt dieser von der dpa produzierte Spot: http://youtu.be/t1kgGHf3q3I.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Christian Gorldt
Dennis Lappe
Marius Veigt
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Linked Knowledge in Manufacturing, Engineering and Design for Next-Generation Production
01.09.2011 - 31.08.2015, EU, 7th Framework Programme
Das europäische Projekt LinkedDesign hat zum Ziel die Produktivität in der Produktentwicklung zu steigern, indem es eine integrierte, ganzheitliche Sicht auf Daten, Personen und Prozesse über den gesamten Produktlebenszyklus nutzt und damit einen Wettbewerbsvorteil für die Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsverfahren bietet. Um dieses Ziel zu erreichen wird das Projekt eine integrierte Engineering und Fertigungs-Plattform (genannt LEAP) als integriertes Informationssystems für die Produktentwicklung und Produktion implementieren. LEAP vereinigt dabei alle Produkt-Lebenszyklus relevanten Informationen. Neben dem einheitlichen Zugriff auf das integrierte Informationssystem wird LEAP Lösungen zur Wissensextraktion, wie “sentiment analysis” oder “Design Decision Support” enthalten. (EU, FP7 NMP, 09/2011-2/2015).
Kontakt:  Patrick Klein
Johannes Lützenberger
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Mikrokaltumformen
01.01.2007 - 31.12.2018, DFG Sonderforschungsbereich
Teilprojekt B5
Sichere Prozesse
Das Teilprojekt B5 zielt in der 3. Förderphase, aufbauend auf der vorhandenen Demonstratorplatt­form, auf die Realisierung einer automatisierten Qualitätsprüfung von Mikroumformbauteilen. Das Ergebnis wird ein kalibriertes Messsystem sein, das mittels einer schnellen flächenhaften Messtechnik Geometrien in einem Messvolumen von ca. 1mm3 automatisiert erfassen kann. Damit können neben Geometrieabweichungen auch unerwünschte Oberflächenunvollkommenheiten bestimmt werden, die zwar innerhalb der Toleranzen liegen können, aber trotzdem die Struktur der dünnwandigen Bauteile schwächen. Die schnelle Erfassung der Oberflächen wird dadurch von der aktuellen Stichprobenprüfung in der 2. Phase zu einer 100%-Prüfung.
Kontakt:  Michael Lütjen
Hendrik Thamer
Benjamin Staar
Daniel Weimer
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Eine Simultaneous Engineering Methodik für mikrofertigungstechnische Prozessketten
01.01.2007 - 31.12.2018, DFG Sonderforschungsbereich
Teilprojekt C4 - Simultaneous Engineering

Die wirtschaftliche Fertigung von Mikrobauteilen zeichnet sich durch ein komplexes Zusammenspiel von Material,- Prozess- und Steuerungsparametern aus. Schon geringe Änderungen in einzelnen Prozessschritten können sich erheblich auf die Fertigungskosten und -qualitäten der Prozesskette auswirken. Im Teilprojekt C4 wird eine Methode zur wirtschaftlichen Auslegung von Mikroprozessketten entwickelt, die auf einer integrierten Fertigungs- und Prozessplanung durch den Einsatz sogenannter Wirknetze beruht. Bei der Fortführung des Projektes steht die Entwicklung von Methoden zum (teil-)automatisierten Prozesskettenentwurf anhand von Bauteileigenschaften im Vordergrund.
Kontakt:  Michael Lütjen
Daniel Rippel
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Langzeitmessung des Mehrertrages nachgeführter Photovoltaikanlagen
26.05.2005 - 31.12.2015, Langzeitmessung PV-Nachführung
Vergleich der Erträge einer feststehenden und einer der Sonne nachgeführten Photovoltaikanlage mit gleichen Modulen am gleichen Standort. Langzeitmessung mit permanenter Datenerfassung und automatischer online-Darstellung der wichtigsten Messdaten. Die nachgeführte Anlage ist zu 99% beschattungsfrei und kann dem Sonnenlauf ohne Einschränkung folgen.
Kontakt: 
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