Medienecho (Auswahl)

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Teamwork von Mensch und Maschine

Sie können unter anderem schwere Lasten tragen und haben eine hohe Wiederholungsgenauigkeit: Roboter. Menschen hingegen punkten mit kognitiven Fähigkeiten, Flexibilität sowie Feinmotorik und halten so die Produktionsprozesse weiterhin anpassungsfähig. Ein Team aus beiden wäre optimal, ist jedoch selten anzutreffen.

(...) Eine enge Zusammenarbeit von Mensch und Maschine ist bisher kaum möglich. Das zu ändern hat sich ein Forschungsprojekt, das am BIBA (...) begonnen hat, zum Ziel gesetzt. Gemeinsam mit den Partnern Pumacy Technologies (Berlin/Bremen, Koordinator), Block Transformatoren-Elektronik (Verden) und Arend Prozessautomation (Wittlich) wird bis 2020 ein autonomes Assistenzsystem für diese Schnittstelle entwickelt. (...)

Weser-Wirtschaft, März 2019, ganze Ausgabe, Artikel siehe Seite 28 | nur der Artikel

Geht es in Zukunft auch ohne Zaun?

Ein neues Forschungsprojekt konzentriert sich voll und ganz auf die Mensch-Roboter-Kollaboration. Roboter sollen in Zukunft ohne Schutzzäune auskommen. (...) Aufgabe in dem Projekt ist es, ein autonomes, körpernahes, sensorbasiertes und systemneutrales MRK-Assistenzsystem für die Montage zu entwickeln. Es soll Prozesse innerhalb verschiedener Anwendungsfälle besonders in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) vereinfachen und die MRK in der industriellen Montage wirtschaftlich nachhaltiger gestalten. (...)

„Durch unsere Entwicklung sollen die Arbeitsbedingungen an ergonomisch ungünstigen Arbeitsplätzen verbessert und die Zusammenarbeit mit Robotern bereits von der Ausbildung an gefördert werden“, sagt BIBA-Forscher und -Projektleiter Aaron Heuermann. (...)

K-Zeitung, 01.03.2019

Die Industrie 4.0 benötigt sensible Roboter

Damit Roboter künftig flexibel als zuverlässige Helfer mit Menschen zusammenarbeiten können, müssen sie lernen, ihre Umgebung präzise wahrzunehmen und zu interpretieren. (...) In der Robotik steht die Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion inzwischen weit oben auf der Agenda. (...)

Mit dem Aufbau eines Demonstrators haben die Forschungen zur Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) am BIBA nun Fahrt aufgenommen. Das zweijährige Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. (...)

Springer Professional, 27.02.2019

Roboter künftig ohne Zaun

Kommt man ihnen zu nahe, stellen sie die Arbeit ein. Sonst bestünde Verletzungsgefahr. Roboter arbeiten deshalb im Käfig. Hand-in-Hand-Zusammenarbeit mit Menschen ist kaum möglich, wird aber zunehmend gebraucht. Das neue Projekt „Autark“ forscht an Lösungen. (...) Das Vorhaben hat einen Gesamtumfang von 1,9 Mio. Euro und wird mit knapp 1,3 Mio. Euro gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. (...)

Insbesondere für Roboter mit mittleren Traglasten besteht Bedarf nach größeren Kollaborations-Graden, das heißt nach einer Minimierung des Sicherheitsabstands zwischen Mensch und Roboter. Bislang ist dies überwiegend nur bei Robotern mit geringen Traglasten möglich. Eine Herausforderung hierbei ist auch das Erfüllen der Sicherheitsanforderungen an kollaborierende Robotersysteme. (...)

Umformtechnik, Februar 2019

Das Ende der Käfighaltung - für Roboter

Industrieroboter sollen in Zukunft enger und sicherer mit Menschen zusammenarbeiten können. Dies ist Ziel eines neuen Forschungsprojekts des Instituts für Produktion und Logistik an der Universität Bremen (BIBA). Zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft entwickelt und erprobt ein Forschungsteam ein Mensch-Roboter-Kollaborationssystem (MRK). Schützende Käfige könnten überflüssig werden.

Ziel ist, ein Robotersystem zu entwickeln, das autonom, körpernah, sensorbasiert und systemneutral ist. Damit sollen Prozesse besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen vereinfacht und die industrielle Montage erleichtert werden. (...)

Wissenschaftsjahr 2019, 19.02.2019

Hand in Hand mit dem Roboter

(...) In der Produktion ist eine enge Hand-in-Hand-Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter bisher kaum möglich, wird aber zunehmend gebraucht, sagen die Technik-Experten. Hier will das Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen (BIBA) helfen.

(...) Das neue BIBA-Forschungsprojekt heißt „Autonomes Assistenzsystem zur Unterstützung von MRK-Montageprozessen“ (Autark). MRK steht dabei für Mensch-Roboter-Kollaboration. Mit dem Aufbau eines Demonstrators am BIBA haben die Forschungen Fahrt aufgenommen.

NWZ Online, 16.02.2019

Intelligenz für Oslebshauser Schleuse

Die Oslebshauser Schleuse soll intelligent werden. Ziel ist es, den Energieaufwand durch Einsatz neuer Technologien zu minimieren. Das Hafenbecken soll somit in Zukunft nicht mehr mit Pumpen aufgefüllt werden.

(...) Hinter diesem Vorhaben steckt das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Forschungsprojekt „Tide2Use – Intelligente Pumpwerk und Schleusensteuerung im Hafen“. Dabei geht es um den Einsatz von Digitalisierung im Zusammenhang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Hafenumfeld.

Koordiniert wird das Projekt von der stadtbremischen Hafengesellschaft Bremenports. Beteiligt sind außerdem das Bremer Institut für Produktion und Logistik (...)

Weser-Kurier, 07.02.2019

Oslebhauser Schleuse soll "intelligent" werden

In Bremen soll in zukunft ein Assistenzsystem den Schleusenbediener unterstützen. Das Bundesverkehrsministerium fördert ein entsprechendes Entwicklungsprojekt.

HANSA International Maritime Journal, 07.02.2019

Mobil mit dem Roboter verreisen

Ein kleiner Roboter transportiert den schweren Koffer eigenständig von der Straßenbahn oder vom Bus zum Zug – so könnte es aussehen, wenn die Ergebnisse des in Bremen abgeschlossenen Forschungsprojekts Adamo in die Praxis umgesetzt werden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der eigenen Wohnung zu Freunden nach Berlin reisen, ohne unterwegs auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein? Das ist für Menschen, die körperliche Beeinträchtigungen haben, oftmals nur Wunschdenken. Hier setzt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt des Bremer Instituts für Produktion und Logistik an der Universität Bremen (BIBA) an. Ziel war die Entwicklung eines Mobilitätskonzepts, das ein selbstbestimmtes und unabhängiges Reisen ermöglicht.

NWZ Online, 05.02.2019

Algorithmen in der Logistik

Logistik viernull heißt schnell, automatisch, digital. Die Branche erlebt derzeit einen Innovationsschub, der seinesgleichen sucht. Digitale Technologien vernetzen die logistischen Abläufe, Prozesse werden automatisiert. Den Unternehmen bieten sich ungeahnte Chancen.

(...) In Bremen arbeiten viele wissenschaftliche Institute und Uni-Arbeitsgruppen an den logistischen Algorithmen der Zukunft. Ein wichtiger Player ist das BIBA Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Uni Bremen. Es forscht seit mehr als 20 Jahren zu dem, was man heute als Industrie 4.0 versteht.

(...) Der Forschungsverbund LogDynamics, an dem neben dem BIBA die Universität, die Jacobs University und das ISL Insti-tut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik beteiligt sind, betreibt am BIBA ein Demonstrations- und Anwendungszentrum für Schlüsseltechnologien in der Logistik. Dort werden der Branche regelmäßig neue Lösungen präsentiert und Wege zur Integration in das bestehende Geschäft aufgezeigt. Ein aktuelles BIBA-Projekt heißt„Prozessinnovationdurch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft“ (ProDis). (...)

Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven (WiBB), Januar 2019, Artikel Seite 20-21