Industrie 4.0 – Ein BIBA-Thema seit mehr als 20 Jahren

Das BIBA forscht seit weit mehr als 20 Jahren zu dem, was heute unter „Industrie 4.0“ begriffen wird – zu den technologischen und organisatorischen Herausforderungen sowie den Möglichkeiten der Digitalisierung von Logistik- und Produktionsprozessen sowie der Einbindung des Menschen in die Prozesse.

Dazu hat das BIBA den Sonderforschungsbereich „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ (SFB 637) der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Bremen initiiert und geleitet, Steuerungsverfahren und Cyber-Physische Systeme entwickelt und die Forschungsergebnisse gemeinsam mit Partnern aus der Industrie in zahlreiche, verschiedenste Anwendungen überführt. Das BIBA hat in der Entwicklung „Industrie 4.0“ wesentliche Akzente gesetzt und prägt die Entwicklung noch immer mit.

Kompetenzen des BIBA für Industrie 4.0

  • Das BIBA ist wissenschaftlicher Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Bremen und bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) praxisnahe Unterstützung und Qualifizierung bei der Steigerung ihrer Digitalisierungskompetenzen. Das kostenlose Angebot reicht von Informationsveranstaltungen über Demonstrationen und Innovationswerkstätten bis hin zu Umsetzungsprojekten in denen mit praktischen Lösungen die Digitalisierung erfahrbar und erlebbar gemacht wird.
  • Industrie 4.0-Testumgebungen für KMU ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Ziel, Industrie 4.0-Produktideen oder -Prototypen möglichst praxisnah zu erproben, zu optimieren und mit neuen Geschäftsideen zu experimentieren. Seit 2016 ist das BIBA mit seinem Laborangebot für dieses Programm als Testumgebung registriert.
  • Die BIBA-Expertenfabrik „Selbststeuerung in Produktion und Logistik“ bietet im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums „Mit uns digital! – Das Zentrum für Niedersachsen und Bremen“ seit 2016 Demonstratoren, Schulungen und Dialogmaßnahmen für die digitale Produktion und Logistik insbesondere für den Mittelstand an.

  • Das IoTFabLab am BIBA kooperiert seit 2016 mit verschiedenen Technologieanbietern im Umfeld des Industrial Internet of Things. Das Labor bietet dafür alle wichtigen Ressourcen für die Arbeit in Industrie- und Forschungsprojekten sowie in der Lehre: von RFID, Sensoren und speicherprogrammierbaren Steuerungen über Single-Board-Computer und Wearable Computing-Systeme bis hin zu einer umfassenden IT-Infrastruktur für die Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung von Daten.