Medienecho (Auswahl)

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Legosteine der Fördertechnik

Revolution am Fließband: Bremer Start-up cellumation sorgt mit innovativem Fördersystem für Aufsehen

Fließbänder transportieren Waren von A nach B, doch sobald komplexere Aufgaben wie Drehen oder Sortieren gefragt sind, brauchte es bisher spezialisierte und damit unflexible Anlagen. Mit dem in Bremen entwickelten Fördersystem „celluveyor“ steht der Logistikbranche jetzt eine innovative Lösung zur Verfügung, die sich immer wieder neu an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. Das internationale Interesse ist groß. Demnächst soll die Serienproduktion beginnen.

Auf den Kopf gestellter Fußballrobotor Ein paar Jahre ist es jetzt her, dass der Maschinenbauer und Patentingenieur Claudio Uriarte (40) im Internet auf Youtube einen Fußball-Roboter in Aktion sah. Das kleine Kerlchen bewegte sich auf Rädern. Sie ließen sich in alle Richtungen steuern. Der Roboter war deswegen wendig und flexibel. Da kam Uriarte, der damals als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) beschäftigt war, eine Idee: Warum den Roboter nicht auf den Kopf stellen und die Technik der Räder nutzen, um damit Gegenstände zu transportieren? Aus Restteilen, die er an seinem Arbeitsplatz zusammensuchte, bastelte er eine kleine sechseckige Fläche mit drei einzeln und gezielt ansteuerbaren Rädern: Fertig war der Prototyp des „cellular conveyor“ (zellulares Förderband), kurz celluveyor.

WFB, 26.06.2019

5 erstaunliche Erfindungen, die von der Uni Bremen kommen

Forscher der Universität Bremen tüfteln ständig an neuen Dingen. Was sie genau machen, bekommen wir nur selten mit. Dabei helfen sie, Leben zu retten und zum Mars zu fliegen. (...) Mechanische Werkzeuge für eine bessere medizinische Diagnostik (...) Ein Pflaster aus menschlichem Blut? (...) Sensorentechnologie, die Leben rettet (...) Tanken auf dem Mars – mit Bremer Know-How (...) Zusammenarbeit von Mensch und Maschine

(...) Kommt man Maschinen wie Industrie-Robotern als Mensch zu nah, stellen sie in der Regel aus Sicherheitsgründen ihre Arbeit ein. Das Bremer Institut für Produktion und Logistik will das ändern und arbeitet an einem autonomen Assistenzsystem, das die Mensch-Maschinen-Zusammenarbeit fördern soll. Mithilfe von künstlicher Intelligenz sollen zukünftig Arbeiten gemeinsam, körpernah und mit Sensoren gesteuert werden. Das Ziel: ein Mensch-Maschine-Teamwork, bei dem ergonomisch ungünstigen Arbeitsgänge vom Robotern übernommen werden.

TV, ARD/Radio Bremen, "buten un binnen", 31.05.2019, (zum Forschungsprojekt "AutARK" am BIBA)

Innovation bei Logistik-Dienstleistern: Containertracking auf Packstückebene

(...) Auf der Suche nach mehr Transparenz und Flexibilität beschränken sich die meisten Industrie 4.0-Lösungen bisher jedoch auf die Fertigung oder auf Teilabschnitte der Lieferkette. (...) Das Forschungsprojekt SaSCh hat sich der Vernetzung der Logistik verschrieben. Mit der Echtzeit-Überwachung von Transporten durch Sensoren auf Packstückebene wurden wichtige Erkenntnisse für die transparente Supply Chain gewonnen.

(...) SaSCh betrachtet dabei sowohl die technischen Voraussetzungen als auch konkrete Anwendungsmöglichkeiten. Unter Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums haben sich Experten aus verschiedenen Branchen im November 2016 zu dem dreijährigen Forschungsvorhaben zusammengeschlossen. Gemeinsam mit dem Bremer Institut für Produktion und Logistik ­(BIBA) an der Universität Bremen, der Standardisierungs- organisation GS1 Germany, dem IT-Dienstleister queo und dem Logistikdienstleister BLG Logistics entwickelt Bosch eine durchgängige end-to-end-Überwachung der Qualität von Bauteilen, Komponenten und Produkten während ihres Lebenszyklus mit Fokus auf der Supply Chain.(...)

materialfluss, 31.05.2019

Bei Gala für Unternehmer des Jahres 2019: Sonderpreis für Start-up aus dem BIBA

Die Macher der Firma Domeyer GmbH sind am Mittwochabend von der Sparkasse Bremen als „Bremer Unternehmer 2019“ ausgezeichnet worden. (…) Den Gründerpreis gewann „Plan Blue“. Auch einen Sonderpreis gab es in diesem Jahr. Er ging an das Start-up „Cellumation“ (...), die Firma (...), die mit der Fördertechnik „Celluveyor“ das Logistikwesen „revolutionieren“ will, so Geschäftsführer Hendrik Thamer. Insbesondere dort, wo viele kleine Pakete von einem Ort zum anderen gebracht werden müssten, komme die Technik zur Anwendung – beispielweise bei Online-Versandhändlern.

Kreiszeitung, 23.05.2019

„Das Institut ist weltweit vorn“

(...) Neue Institute wie das BIBA in Bremen gehören zum Cluster rund um die künstliche Intelligenz. Eines der nächsten Projekte der Bremer Forscher ist der auch „körpernah“ einsetzbare, weitgehend selbstständig mitarbeitende Roboter.

(...) Der Bremer Senat setzt seit 20 Jahren auf ein ganz neues Bremen, mit viel Modernisierung, Wissenschaft und Hochtechnologie. (...) „In dieser Stadt gibt es inzwischen eine ganz neue Wirtschaft, mit ganz neuen Helden“, Stefan Offenhäuser von der Handelskammer Bremen. (...) Als KI-Standort gewinne Bremen immer mehr an Bedeutung, freut sich der Senat. (...) Das Bundesland (...) setzt auf extrem hochtechnolisch orientierte Branchen.

(...) Früher hätte die legendäre Bremer Uni Alarm geschlagen. Doch auf deren Gelände entstehen jetzt gerade hochintelligente stählerne Konkurrenten zu menschlichen Arbeitnehmern, am Hochschulring 20 etwa, in dem als GmbH ausgegründeten Bremer Institiut für Produktion und Logistik. Das Institut ist weltweit vorn, es siebt seine Forscher streng nach Qualifikation aus, nicht nach Herkunft. Die Alphabetische Liste seiner Mitarbeiter beginnt mit Ait Alla, Abderrahim, gefolgt von Alvela Nieto, Maria Theresa, und sie endet mit Zhang, Quiang. (...) Da strahlen die Leute (...) Ist es nicht toll in einer so weltoffenen Stadt zu leben? (...)

Märkische Allgemeine Zeitung, 24.04.2019, aus „BLICKPUNKT“ (S. 2-3) zu Bremen als „Hightech- und KI-Standort“ sowie als „weltoffener Stadt“

Spin-off des BIBA siegt bei „Start-up-Pitch-Night“

Eine Idee könnte die Welt der Förderbänder revolutionieren: Die Firma „Cellumation“ hat Fußballroboter auf den Kopf gestellt. Die Roboter fahren auf kleinen Rollen, die ihnen Bewegungen in alle Richtungen ermöglichen. Die Rollentechnik umgedreht, erlaubt dem System „Celluveyor“ Fracht sehr frei zu bewegen. „Cellumation“ holte (...) den ersten Platz auf der „Start-up-Pitch-Night“.(...)

„Cellumation“, gegründet 2017, konzentriert sich bei Fließbändern auf die Stellen, an denen die zu transportierenden Teile umgelenkt werden. (...) „Wer ein Handy bedienen kann, der kann auch unser Logistiksystem bedienen“, sagt Hendrik Thamer (38), Projektmanager bei „Cellumation“. (...) Es gewann eine Förderung durch die „Gründerlotsen“, den Wirtschaftsjunioren der Handelskammer Bremen.

Kreiszeitung, 03.04.2019

Logistiker als Progistiker

(...) Der Trend hin zur dezentralen, lokalen Produktion wird nicht nur durch das veränderte Konsumentenverhalten verstärkt, sondern auch durch die kontinuierlichen Fortschritte bei der additiven Fertigung (3-D-Druck).

(...) Digitalisierung verändert selbst die Grundfunktion von Logistiksystemen. Weg von der raumzeitlichen Veränderung von Gütern und hin zu einer raumzeitlichen Zustands- und Formveränderung von Gütern. Das heißt, die Güter verändern ihren Zustand oder ihre Form, während sie hinsichtlich Raum und Zeit verändert werden. Die Transportgüter (…) verändern sich während des Transports.

(...) Logistiker müssen künftig noch viel stärker wertschöpfende Leistungen am Produkt – also Montage und Veredelung – ergänzend zu Transport und Lagerung erbringen. (...) Wenn (...) Transport sowie Produktion nicht mehr getrennt werden können, dann wird der Logistiker ein Progistiker.

aus dem Essay von Aaron Heuermann, Wissenschaftler am BIBA | Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ), 20.03.2019, Nr. 12, Seite 3

Teamwork von Mensch und Maschine

Sie können unter anderem schwere Lasten tragen und haben eine hohe Wiederholungsgenauigkeit: Roboter. Menschen hingegen punkten mit kognitiven Fähigkeiten, Flexibilität sowie Feinmotorik und halten so die Produktionsprozesse weiterhin anpassungsfähig. Ein Team aus beiden wäre optimal, ist jedoch selten anzutreffen.

(...) Eine enge Zusammenarbeit von Mensch und Maschine ist bisher kaum möglich. Das zu ändern hat sich ein Forschungsprojekt, das am BIBA (...) begonnen hat, zum Ziel gesetzt. Gemeinsam mit den Partnern Pumacy Technologies (Berlin/Bremen, Koordinator), Block Transformatoren-Elektronik (Verden) und Arend Prozessautomation (Wittlich) wird bis 2020 ein autonomes Assistenzsystem für diese Schnittstelle entwickelt. (...)

Weser-Wirtschaft, März 2019, ganze Ausgabe, Artikel siehe Seite 28 | nur der Artikel

Geht es in Zukunft auch ohne Zaun?

Ein neues Forschungsprojekt konzentriert sich voll und ganz auf die Mensch-Roboter-Kollaboration. Roboter sollen in Zukunft ohne Schutzzäune auskommen. (...) Aufgabe in dem Projekt ist es, ein autonomes, körpernahes, sensorbasiertes und systemneutrales MRK-Assistenzsystem für die Montage zu entwickeln. Es soll Prozesse innerhalb verschiedener Anwendungsfälle besonders in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) vereinfachen und die MRK in der industriellen Montage wirtschaftlich nachhaltiger gestalten. (...)

„Durch unsere Entwicklung sollen die Arbeitsbedingungen an ergonomisch ungünstigen Arbeitsplätzen verbessert und die Zusammenarbeit mit Robotern bereits von der Ausbildung an gefördert werden“, sagt BIBA-Forscher und -Projektleiter Aaron Heuermann. (...)

K-Zeitung, 01.03.2019

Die Industrie 4.0 benötigt sensible Roboter

Damit Roboter künftig flexibel als zuverlässige Helfer mit Menschen zusammenarbeiten können, müssen sie lernen, ihre Umgebung präzise wahrzunehmen und zu interpretieren. (...) In der Robotik steht die Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion inzwischen weit oben auf der Agenda. (...)

Mit dem Aufbau eines Demonstrators haben die Forschungen zur Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) am BIBA nun Fahrt aufgenommen. Das zweijährige Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. (...)

Springer Professional, 27.02.2019

Roboter künftig ohne Zaun

Kommt man ihnen zu nahe, stellen sie die Arbeit ein. Sonst bestünde Verletzungsgefahr. Roboter arbeiten deshalb im Käfig. Hand-in-Hand-Zusammenarbeit mit Menschen ist kaum möglich, wird aber zunehmend gebraucht. Das neue Projekt „Autark“ forscht an Lösungen. (...) Das Vorhaben hat einen Gesamtumfang von 1,9 Mio. Euro und wird mit knapp 1,3 Mio. Euro gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. (...)

Insbesondere für Roboter mit mittleren Traglasten besteht Bedarf nach größeren Kollaborations-Graden, das heißt nach einer Minimierung des Sicherheitsabstands zwischen Mensch und Roboter. Bislang ist dies überwiegend nur bei Robotern mit geringen Traglasten möglich. Eine Herausforderung hierbei ist auch das Erfüllen der Sicherheitsanforderungen an kollaborierende Robotersysteme. (...)

Umformtechnik, Februar 2019

Das Ende der Käfighaltung - für Roboter

Industrieroboter sollen in Zukunft enger und sicherer mit Menschen zusammenarbeiten können. Dies ist Ziel eines neuen Forschungsprojekts des Instituts für Produktion und Logistik an der Universität Bremen (BIBA). Zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft entwickelt und erprobt ein Forschungsteam ein Mensch-Roboter-Kollaborationssystem (MRK). Schützende Käfige könnten überflüssig werden.

Ziel ist, ein Robotersystem zu entwickeln, das autonom, körpernah, sensorbasiert und systemneutral ist. Damit sollen Prozesse besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen vereinfacht und die industrielle Montage erleichtert werden. (...)

Wissenschaftsjahr 2019, 19.02.2019

Hand in Hand mit dem Roboter

(...) In der Produktion ist eine enge Hand-in-Hand-Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter bisher kaum möglich, wird aber zunehmend gebraucht, sagen die Technik-Experten. Hier will das Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen (BIBA) helfen.

(...) Das neue BIBA-Forschungsprojekt heißt „Autonomes Assistenzsystem zur Unterstützung von MRK-Montageprozessen“ (Autark). MRK steht dabei für Mensch-Roboter-Kollaboration. Mit dem Aufbau eines Demonstrators am BIBA haben die Forschungen Fahrt aufgenommen.

NWZ Online, 16.02.2019

Intelligenz für Oslebshauser Schleuse

Die Oslebshauser Schleuse soll intelligent werden. Ziel ist es, den Energieaufwand durch Einsatz neuer Technologien zu minimieren. Das Hafenbecken soll somit in Zukunft nicht mehr mit Pumpen aufgefüllt werden.

(...) Hinter diesem Vorhaben steckt das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Forschungsprojekt „Tide2Use – Intelligente Pumpwerk und Schleusensteuerung im Hafen“. Dabei geht es um den Einsatz von Digitalisierung im Zusammenhang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Hafenumfeld.

Koordiniert wird das Projekt von der stadtbremischen Hafengesellschaft Bremenports. Beteiligt sind außerdem das Bremer Institut für Produktion und Logistik (...)

Weser-Kurier, 07.02.2019

Oslebhauser Schleuse soll "intelligent" werden

In Bremen soll in Zukunft ein Assistenzsystem den Schleusenbediener unterstützen. Das Bundesverkehrsministerium fördert ein entsprechendes Entwicklungsprojekt.

HANSA International Maritime Journal, 07.02.2019

Mobil mit dem Roboter verreisen

Ein kleiner Roboter transportiert den schweren Koffer eigenständig von der Straßenbahn oder vom Bus zum Zug – so könnte es aussehen, wenn die Ergebnisse des in Bremen abgeschlossenen Forschungsprojekts Adamo in die Praxis umgesetzt werden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der eigenen Wohnung zu Freunden nach Berlin reisen, ohne unterwegs auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein? Das ist für Menschen, die körperliche Beeinträchtigungen haben, oftmals nur Wunschdenken. Hier setzt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt des Bremer Instituts für Produktion und Logistik an der Universität Bremen (BIBA) an. Ziel war die Entwicklung eines Mobilitätskonzepts, das ein selbstbestimmtes und unabhängiges Reisen ermöglicht.

NWZ Online, 05.02.2019

Algorithmen in der Logistik

Logistik viernull heißt schnell, automatisch, digital. Die Branche erlebt derzeit einen Innovationsschub, der seinesgleichen sucht. Digitale Technologien vernetzen die logistischen Abläufe, Prozesse werden automatisiert. Den Unternehmen bieten sich ungeahnte Chancen.

(...) In Bremen arbeiten viele wissenschaftliche Institute und Uni-Arbeitsgruppen an den logistischen Algorithmen der Zukunft. Ein wichtiger Player ist das BIBA Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Uni Bremen. Es forscht seit mehr als 20 Jahren zu dem, was man heute als Industrie 4.0 versteht.

(...) Der Forschungsverbund LogDynamics, an dem neben dem BIBA die Universität, die Jacobs University und das ISL Insti-tut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik beteiligt sind, betreibt am BIBA ein Demonstrations- und Anwendungszentrum für Schlüsseltechnologien in der Logistik. Dort werden der Branche regelmäßig neue Lösungen präsentiert und Wege zur Integration in das bestehende Geschäft aufgezeigt. Ein aktuelles BIBA-Projekt heißt„Prozessinnovationdurch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft“ (ProDis). (...)

Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven (WiBB), Januar 2019, Artikel Seite 20-21

Termine:
Das digitale Jetzt – Die Große Digitalisierungs-Convention
26. September 2019, Bremen
BIBA auf dem DLK
23. - 25. Oktober 2019, Berlin
LDIC 2020
12. - 14. Februar 2020, Bremen
SysInt 2020
03. - 05. Juni 2020, Bremen

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