Neue Projekte
Laufende Projekte | abgeschlossene Projekte | Gesamtprojektliste | neue Projekte
AMR-Launch
Entwicklung eines Augmented Reality-basierten Systems zur standardisierten Inbetriebnahme und intuitiven Konfiguration autonomer mobiler Roboter
Laufzeit:
01.01.2026 - 31.12.2027,
Förderung durch BMFTR
PDF-Flyer zum Download
Projektbeschreibung einblenden Projektbeschreibung ausblenden
Im Forschungsprojekt „AMR-Launch“ wird ein integriertes, intuitiv nutzbares und herstellerübergreifendes System zur Inbetriebnahme und Konfiguration autonomer mobiler Roboter (AMR) entwickelt. Ziel ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den flexiblen Einsatz von AMR zu erleichtern und Abhängigkeiten von spezialisierten Fachkräften oder externen Integratoren zu reduzieren. Grundlage bilden AR-gestützte Benutzerumgebungen, standardisierte AMR-Schnittstellen sowie ein AMR-Abstraction-Layer. Operatives Personal kann AMR direkt in der AR-Umgebung konfigurieren; eine automatische Kalibrierung synchronisiert reale Umgebung, AR-Modell und Roboterkarte. Die Ansätze werden in praxisnahen Anwendungsszenarien validiert.
Ansprechpartner*innen
- B. Vur () (Projektmanager)
- L. Mittelsdorf ()
- L. Panter ()
Stichwörter
Robotik und Automatisierung, Mensch-Technik-Interaktion, Verkehr und Logistik, Produzierendes Gewerbe, Autonome Roboter- und Transportsysteme, AR / VR / Sprache
SharePort
Resilient Smartport: Dynamische Ressourcenteilung in Häfen für robuste Logistikketten
Laufzeit:
01.01.2026 - 30.06.2027,
Förderung durch BMFTR
PDF-Flyer zum Download
Projektbeschreibung einblenden Projektbeschreibung ausblenden
Häfen stehen unter hohem Wettbewerbsdruck und müssen in Automatisierung und Digitalisierung investieren. Die schwankende Auslastung führt zu knappen Ressourcen in Spitzenzeiten und ungenutzten Kapazitäten in ruhigeren Phasen. SharePort verfolgt das Ziel, die Resilienz des Hafensystems durch Ressourcen-Sharing zu erhöhen. Hafenakteure können temporär nicht genutzte Ressourcen kurzfristig verleihen, um Engpässe zu vermeiden und die Auslastung zu optimieren. Neben funktionaler Resilienz fördert das Sharing die Zusammenarbeit der Unternehmen, schafft neue Synergien und stärkt so die strukturelle und gesellschaftliche Resilienz der Hafen-Community. Das Projekt entwickelt eine prototypische, digitale Plattform für die Abwicklung des Sharing sowie ein Planspiel für verschiedene Sharing-Szenarien.
Ansprechpartner*innen
- G. Middelbeck () (Projektmanagerin)
- M. Teucke ()
Stichwörter
Systementwicklung und -planung, Maritime Wirtschaft, Verkehr und Logistik, Serious Gaming und Gamification, Digitale Plattformen / IoT
AuslastMeister
Entwicklung der KI-Verfahren zur Prognose von Auftragswahrscheinlichkeiten und zur Auslastungsoptimierung der kollaborativen Angebotsplanung
Laufzeit: 01.01.2026 - 30.06.2027, Förderung durch BMWE
Projektbeschreibung einblenden Projektbeschreibung ausblenden
Im Forschungsprojekt AUSLASTMEISTER wird eine KI-gestützte Plattform für SHK-Handwerksbetriebe entwickelt, die kollaborative Angebotsplanung und intelligente Lead- bzw. Deal-Vergabe ermöglicht. Die Lösung analysiert Kundenanfragen, ermittelt benötigte Gewerke und Qualifikationen, bewertet Kapazitäten und unterstützt das Matching geeigneter Partnerbetriebe. So können Engpässe durch Kooperation ausgeglichen, mehr Anfragen bedient und Angebote besser in die betriebliche Planung integriert werden.
Ansprechpartner*in
- L. Steinbacher () (Projektmanager)
Stichwörter
Produkt- und Prozessentwicklung, Wertschöpfungsnetzwerke, Dienstleistungen, Baugewerbe, Geschäftsmodelle, Digitale Plattformen / IoT
WTEST
Wissensbasiertes Testmanagement für Testfälle
Laufzeit:
01.11.2025 - 31.10.2027,
Förderung durch BMWE
PDF-Flyer zum Download
Projektbeschreibung einblenden Projektbeschreibung ausblenden
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines interoperablen und skalierbaren Frameworks zur Integration von Testwissen in den Testalltag. Das Testwissen wird mittels eines Copiloten in die Testprozesse komplexer mechatronischer Systeme integriert.
Hintergrund ist, dass Erfahrung und ingenieurmäßiges Urteilsvermögen bei der Auswahl und Implementierung von Testfällen eine entscheidende Rolle spielen. Das Framework wird daher innovative und wissensbasierte Ansätze zur Unterstützung der Testskripterstellung entwickeln. So wird das Framework OEMs und Zulieferern ermöglichen, Testfälle semantisch zu erfassen und die Informationen aufgabenspezifisch zu nutzen. Die aufgabenspezifische Bereitstellung wird durch den Copiloten erreicht, der in die Testwerkzeuge von Razorcat integriert wird. Der Vorteil des entwickelten Copiloten ist, dass seine Vorschläge deterministisch, reproduzierbar und nachvollziehbar sind und somit die Richtlinien für das Testen sicherheitskritischer Systeme erfüllt werden.
Ansprechpartner*innen
- M. Franke () (Projektmanager)
- K. Hribernik ()
Stichwörter
Produkt- und Prozessentwicklung, Luftfahrt, Assistenzsysteme, Semantische Modellierung und Ontologien
KLAWEST
Kompetenzvermittlung, Lernförderlichkeit und Arbeitskulturen für reaktionsfähige dynamische Wertschöpfungsstrukturen
Laufzeit:
01.11.2025 - 31.10.2026,
Förderung durch BMBF
PDF-Flyer zum Download
Projektbeschreibung einblenden Projektbeschreibung ausblenden
Deutschland hat Nachholbedarf bei der Weiterbildung. Aktuelle Studien zeigen, dass nur ein kleiner Teil der 25- bis 64-Jährigen in Deutschland an formalen Bildungsmaßnahmen teilnimmt – deutlich weniger als im EU-Durchschnitt. Kon-zepte wie lernförderliche Arbeitsumgebungen und Lern-Ökosysteme bieten das Potenzial, diese Weiterbildungskrise zu überwinden. Sie müssen aber gleichzeitig mit Dynamiken der Wertschöpfung, beispielsweise technologische Entwicklung und Arbeitskultur, kombiniert werden, um optimale Kompetenzvermittlung zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund sucht KLAWEST nach Forschungsbedarfen für die Kompetenzentwicklung im betrieblichen Kontext bei produzierenden und Logistikunternehmen.
Ziel der wissenschaftlichen Voruntersuchung ist es, vier unterschiedliche konsistente Zukunftsbeschreibungen im Bereich der Kompetenzvermittlung, der neuen Wege der Lernförderlichkeit und der Arbeitskulturen im Wandel zu entwickeln. Das Vorgehen zur Vorausschau orientiert sich dabei an einer passgenau adaptierten Methode. Diese ist an das Szenario-Management, ein Verfahren zur strukturierten Entwicklung und Interpretation möglicher Zukunftsbilder, angelehnt und wird von einem Expertenteam durchgeführt. Die Ergebnisse aus diesem Vorgehen werden durch ein Delphi-Verfahren, eine mehrstufige Abfolge aufeinander aufbauender Expertenbefragungen, validiert und erweitert.
Ansprechpartner*in
- H. Duin () (Projektmanager)
Stichwörter
Digitalisierung, Wertschöpfungsnetzwerke, Forschung und Entwicklung, Training & Qualifizierung
Termine
8. April 2026, online
16. April 2026, BIBA, Bremen
23. April 2026, BIBA
Weitere Veranstaltungen
