Automatisierung auf der Baustelle 4.0 – Omniketten Großdemonstrator

15.05.2017

Forschungsprojekt “Omniketten”
Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen

Aktuell sind am Markt sehr vielfältige Baumaschinen und Baumaschinenroboter für unterschiedliche Anwendungsbereiche erhältlich. Die Anforderungen an diese Systeme, speziell an deren Bewegungsfreiheit, besonders auf rauer Fläche (Offroad-Bereich), wachsen stetig. Baumaschinen haben aktuell den Nachteil, dass unabhängig von der Art der Fahrantriebe (Räder, Ketten usw.) eine Querfahrt, das heißt seitliche Bewegungen nach links und rechts, bislang nur sehr umständlich und nicht omnidirektional möglich ist. Um die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten von Baumaschinen zu erhöhen, wurde im Rahmen des ZIM-Projekts „Omniketten“ die Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen umgesetzt. Dabei wurde ein universeller Geräteträger (Fahrwerksystem) geschaffen, der für unterschiedliche Anwendungen vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet, besonders auch für Einsätze auf rauen Untergründen. Die omnidirektionalen Fahrketten zeigen ein sehr hohes Potential für Bau- und Landmaschinen, insbesondere im Bereich der Hydrodemolition (Betonabriss mittels Hochdruckwasserstrahl), Steinbrucharbeit, Tunnelbau, Roboterbaumaschinen.

Dieses Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – BMWi, unter dem Programm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM gefördert.

Für mehrere Informationen besuchen Sie die Projekt Website: omniketten.ips.biba.uni-bremen.de

Ansprechpartner:

M.Sc. Rafael Mortensen Ernits
Tel: +49 (0)421 218-50118
mor@biba.uni-bremen.de

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