BIBA an der größten Innovationsinitiative des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts beteiligt: EIT Manufacturing

07.02.2019

Quelle: EIT

Die Fertigungsindustrie steht durch den zunehmenden globalen Wettbewerb, kostengünstige Produktion in Entwicklungsländern sowie die knappen Rohstoffe vor großen Herausforderungen. EIT Manufacturing ist eine Initiative des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT), in dem das BIBA einer von 50 Kernpartnern ist. Die Initiative hat das Ziel, europäische Akteure der Fertigungsindustrie in innovativen Netzwerken zusammenzubringen, die einen einzigartigen Mehrwert für europäische Produkte, Prozesse und Dienstleistungen schaffen. Dies soll der europäischen Fertigungsindustrie helfen, wettbewerbsfähiger, nachhaltiger und produktiver zu arbeiten.
Hierfür werden sechs Strategien verfolgt:
1. Exzellente Fertigungsqualitäten und Talente: Wertschöpfung durch hochqualifizierte Arbeitskräfte und engagierte Studierende
2. Effiziente Ökosysteme für Fertigungsinnovationen: Wertschöpfung durch die Schaffung von Ökosystemen für Innovation, Unternehmertum und Unternehmenstransformation, welche sich auf Innovations-Hotspots konzentrieren
3. Vollständige Digitalisierung der Fertigung: Wertschöpfung durch digitale Lösungen und Plattformen, die Wertnetzwerke weltweit verbinden
4. Kundenorientierte Fertigung: Wertschöpfung durch agile und flexible Fertigung, die dem globalen personalisierten Bedarf entspricht
5. Sozial nachhaltige Produktion: Wertschöpfung durch sichere, gesunde, ethische und sozial nachhaltige Produktion und Produkte
6. Umweltfreundliche, nachhaltige Produktion: Wertschöpfung durch das Erschaffen einer umweltfreundlicheren und saubereren Industrie

Die Initiative setzt sich bis 2030 folgende Ziele:

  • 1000 Start-Ups zu entwickeln und zu unterstützen
  • 60% der Fertigungsunternehmen sollen nachhaltige Produktionsverfahren anwenden
  • Investitionen in der Höhe von 325 Millionen EUR sollen von EIT Projekten herangezogen werden
  • 50000 Personen sollen aus- und fortgebildet sowie umgeschult werden
  • Es sollen 360 neue innovative Lösungen entwickelt werden
  • 30% des Materialeinsatzes soll wiederverwendbar sein

Ansprechpartner:

Patrick Klein
Tel: +49(0)421/218 50115
klp@biba.uni-bremen.de

Karl A. Hribernik
Tel: +49(0)421/218 50108
hri@biba.uni-bremen.de

Miguel Bande
Tel: +49(0)421/218 50120
ban@biba.uni-bremen.de

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