laufende Projekte
| SFB 637 - T6 |
Selbststeuernde Disposition von Verleihartikeln 01.01.2012 - 31.12.2013, DFG Sonderforschungsbereich Das Umlaufmanagement von Verleihartikeln in der Veranstaltungsbranche befasst sich mit der dynamischen Disposition und Steuerung von veranstaltungsspezifischen Aufträgen in einem geschlossenen Logistiksystem. Hierbei werden unter großem Zeitdruck heterogene Ladungen, vom Stuhl bis zur kompletten Bühnentechnik, zwischen dem Zentrallager des Ausrichters und einem oder mehreren Veranstaltungsorten bewegt. Die Disposition und Abwicklung gestalten sich durch besondere Kundenanforderungen bezüglich der Termintreue, der Flexibilität und des Preis-/Leistungsverhältnisses sehr schwierig. Zusätzlich erschweren unerwartete Ereignisse wie technische Defekte oder Diebstähle die Transportplanung, was unter dem durch eventuelle Folgeaufträge bedingten Zeitdruck zu einer komplexen und dynamischen Kommissionierung führt. Das Ergebnis sind oftmals volumenreduzierte und damit in ihrer Effizienz verminderte Transporte. Für den Umgang mit zahlreichen Zielkonflikten in einem dynamischen Umfeld eignet sich der Einsatz von Methoden aus dem Bereich der Selbststeuerung. Seit Januar 2012 beschäftigt sich das Transferprojekt T6 „Selbststeuernde Disposition von Verleihartikeln“ des SFB 637 mit der Erstellung und Erprobung eines selbststeuernden Dispositionssystems für Verleihartikel mit integrierter Tourenplanung. Kooperationspartner des Projektes ist die Joke Event AG, eine Full-Service Agentur im Bereich Eventmarketing und Veranstaltungsmanagement mit Hauptsitz in Bremen. PDF-Flyer zum Download
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Boat Management 01.12.2011 - 30.11.2013, FP7-SME-2011 Um erfolgreich am Markt zu bestehen haben sich Sportboothersteller in der Vergangenheit ausschließlich auf die Qualität ihrer Produkte konzentriert. Die aktuelle Krise im europäischen Sportbootsektor zwingt die Hersteller jedoch, dem Bedarf eines erweiterten Kundendienstes und der Nachfrage nach Produkten, die sowohl einfach zu unterhalten als auch umweltfreundlich sind, gerecht zu werden. Um diese Bedarfe zu erfüllen, können Konzepte des Produktlebenszyklusmanagement und der Intelligenten Wartung herangezogen werden. Entsprechende Lösungen, die sich bereits in vergleichbaren Branchen (z.B. Automobil- oder Schiffsbau) etabliert haben, sind noch nicht auf den Bootssektor angewandt worden. BOMA zielt darauf diese Lücke zu schließen und so den kleinen und mittelständischen europäischen Bootsbauern zu nutzen. In BOMA werden Dienstleistungen zur Unterstützung der Intelligenten Wartung, Nachhaltigkeit, Upgrades und des Gebrauchtbootmarkts umgesetzt. Diese Dienstleistungen tragen zu einer Verbesserung des gesamten Sportbootlebenszyklus bei – von der Unterstützung der Designprozesse, über die Nutzungsphase durch die Anwendung von intelligenten Wartungskonzepten und Technologien zur Erhöhung der Sicherheit, Verlässlichkeit und Qualität der Boote, bis hin zur Entsorgungsphase durch die Unterstützung der Wiederaufbereitung und Wiederverwendung gebrauchter Booten und Komponenten sowie der endgültigen Entsorgung.
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| OT-B |
Forschungs- und Entwicklungsbasierte Logistik- und Ressourcenplanung des Offshore-Terminals Bremerhaven 21.10.2011 - 30.06.2012, Industrielle Auftragsforschung Bremerhaven entwickelt sich zu einem bedeuten Standort für die Offshore-Windenergie-Branche. Diese Relevanz wird unter anderem auch durch den geplanten Offshore-Terminal-Bremerhaven deutlich, der ab dem Jahr 2015 seinen Betrieb aufnehmen soll. Im Rahmen des Projekts OT-B wird eine Vorstudie durchgeführt, welche die Bedarfe an die Logistik und an die nötigen Ressourcen des geplanten Offshore-Terminals untersucht. Der Betrachtungszeitraum der Vorstudie umfasst die Jahre 2015 bis 2045.
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Manufacturing SErvice Ecosystem 01.10.2011 - 30.09.2014, EU, 7th Framework Programme "Bis 2015 werden neue Service-orientierte Management-Methoden und das Internet der Zukunft es virtuellen europäischen Fabriken und Unternehmen ermöglichen, sich selbst in verteilten, autonomen, interoperablen, nicht-hierarchischen Innovation Ecosystems mit materiellen und immateriellen Vermögenswerten dynamisch entlang der globalisierten Wertschöpfungskette End-to-end zu organisieren." Diese MSEE 2015 Vision basiert auf zwei sich ergänzenden Säulen, die in den letzten 10 Jahren die Forschung zu virtuellen Organisationen, Fabriken und Unternehmen geprägt haben: Service Oriented Architectures (SOA) und Digital Business Ecosystems (DBE). BIBA führt ein AP zur Methodik für das Requirements Engineering & Evaluation und ein zweites AP bezüglich virtuellen Fabriken und Industrial Models. Es wird auch die Arbeit zum Referenzrahmen für Innovation Ecosystems leiten. Darüber hinaus wird das BIBA zu Aktivitäten bezüglich Leistungsmessung der MSEE Services, Maturity Models und Change Management, Service-basierte Innovation Ecosystems sowie in Service Life Cycle Management beitragen.
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Business Innovation in Virtual Enterprise Environments 01.09.2011 - 31.08.2014, EU, 7th Framework Programme Zielsetzung des Projekts ist es, eine Software-Umgebung zu entwickeln, die Business Innovation in virtuellen Unternehmensnetzwerken fördert. Dabei werden sowohl der Bereich Innovation als auch die kontinuierliche Verbesserung der Produktion aufgrund ihres engen Zusammenhangs gleichermaßen miteinbezogen und in die bestehenden Unternehmenssysteme integriert. Im Rahmen des Projekts werden die wesentlichen Konzepte, Modelle und Methoden im Bereich Innovation strukturiert und Kennzahlen ermittelt, auf deren Grundlage ein Rahmenwerk für Innovation in virtuellen Unternehmensnetzwerken entwickelt wird. Auf diese Weise wird Innovation ermöglicht und Innovationsprozesse unterstützt.
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Linked Knowledge in Manufacturing, Engineering and Design for Next-Generation Production 01.09.2011 - 28.02.2015, EU, 7th Framework Programme Das europäische Projekt LinkedDesign hat zum Ziel die Produktivität in der Produktentwicklung zu steigern, indem es eine integrierte, ganzheitliche Sicht auf Daten, Personen und Prozesse über den gesamten Produktlebenszyklus nutzt und damit einen Wettbewerbsvorteil für die Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsverfahren bietet. Um dieses Ziel zu erreichen wird das Projekt eine integrierte Engineering und Fertigungs-Plattform (genannt LEAP) als integriertes Informationssystems für die Produktentwicklung und Produktion implementieren. LEAP vereinigt dabei alle Produkt-Lebenszyklus relevanten Informationen. Neben dem einheitlichen Zugriff auf das integrierte Informationssystem wird LEAP Lösungen zur Wissensextraktion, wie “sentiment analysis” oder “Design Decision Support” enthalten. (EU, FP7 NMP, 09/2011-2/2015).
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Entwicklung von Prognoseverfahren für die Produktionsprogrammplanung auf Basis von Vorhersagemodellen der Nichtlinearen Dynamik 01.04.2011 - 30.09.2012, DFG Da die Kundennachfrage im Allgemeinen starken Schwankungen unterworfen ist, hat eine präzise Absatzvorhersage für eine effektive Produktionsplanung und -steuerung (PPS) eine sehr hohe Bedeutung. Diese ermittelt auf der Grundlage einer Bedarfsprognose das Produktionsprogramm, die Materialbedarfe und die Produktionsprozesse und führt unter anderem zu einem effizienten Einsatz der vorhandenen Ressourcen. Zum einen ist dies von großer Wichtigkeit für die Planung innerhalb einzelner Unternehmen, findet aber zum anderen in den letzten Jahren vermehrt in der Optimierung von Lieferketten und –netzwerken Beachtung. In der Regel erfolgt die Vorhersage durch eine Analyse und anschließende Extrapolation vorangegangener Bedarfswerte. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, wie zum Beispiel statistische Verfahren, lineare Methoden wie z.B. das ARIMA-Modell, künstliche neuronale Netze, Fuzzy- oder Expertensysteme. Statistische Verfahren können nur unzureichend auf Dynamik reagieren und in den anderen Fällen ist die Prognosegenerierung größtenteils nur mit Fachwissen nachvollziehbar. Weitere Möglichkeiten der Prognose stammen aus dem Bereich der nichtlinearen Dynamik. Hier existieren bereits in anderen Anwendungsbereichen erprobte Methoden. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die dynamischen Änderungen des Bedarfs durch neuartige Prognoseverfahren der nichtlinearen Dynamik besser und nachvollziehbar vorherzusagen und so den PPS-Systemen eine bessere Basis für die Produktionsprogrammplanung zu geben.
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Improved through-life asset management through application of advanced production, retrofit and dismantling processes 01.04.2011 - 31.03.2014, FP7-SST.2010.5 Ziel des ThroughLife-Projektes ist die Entwicklung und Validierung neuer Ansätze der lebenszyklusübergreifenden Anlagenverwaltung ausgewählter Technologien und Anwendungsszenarien im Bereich des Schiffsbaus. Dabei werden alle Lebenszyklusphasen der Technologien in Bezug auf ihre Kosteneffizienz, Umweltverträglichkeit und Sicherheit betrachtet. Besonderes Augenmerk wird auf die Identifikation, detaillierte Beschreibung und Demonstration innovativer, gemeinsamer Dienstleistungen der Hauptakteure des Lebenszyklus gelegt. Unter Anderem werden in ThroughLife effiziente und umweltfreundliche Techniken und Materialien, Zustandsüberwachung und intelligente Wartung, Strategien und Methoden für vorausschauende zustands- und risikobasierte Instandhaltung und Reparatur, innovative Designstrategien, neue Geschäftsmodelle für gebrauchte Produkte, sowie Konzepte und Ideen für innovative Lebenszyklusservices betrachtet und entwickelt.
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Kognitive Robotik für die Automatisierung logistischer Prozesse 01.02.2011 - 31.01.2014, EU, 7th Framework Programme In Zeiten steigender Containerumschlagszahlen wird die automatisierte Entladung ein immer wichtigeres Thema in der Logistik. Bestehende Systeme sind an enge Szenarien gebunden und selten ausreichend flexibel, anpassbar und robust genug, um auf unterschiedliche, oft unbekannte Packmuster und unterschiedlichen Stückgüter zu reagieren. „RobLog“ setzt hier an und entwickelt Methoden und Technologien zur Entladung von standardisierten Ladungsträgern, in der Regel von Containern. Hierbei liegt der Fokus auf der Kognition bei der Erkennung und Handhabung der Stückgüter , sowie der automatisierten Entladung durch das System.
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Echtzeitmonitoring des Transports und Umschlags von Komponenten zur Offshore-Montage von Windkraftanlagen 01.12.2010 - 30.11.2013, 5. Energieforschungsprogramm Ziel des Verbundprojekts ist die Unterstützung der Produktions- und Logistikprozesse bei der industriellen Serienfertigung und Errichtung von Offshore-Windkraftanlagen. Hierzu ist die Entwicklung einer IT-Forschungsplattform vorgesehen, welche die Validierung der im Vorhaben zu entwickelnden Konzepte ermöglicht. Diese Konzepte sind beispielsweise die Steuerung und das Echtzeitmonitoring von Einzelteilen und Anlagenkomponenten sowie der für den Transport von Großkomponenten verwendeten Ladungsträger. Das Ziel des Gesamtsystems aus Prozessdesign, innovativem Einsatz von IuK-Technologie und IT-Funktionalitäten besteht in der Optimierung der gesamten Supply Chain - ab Zulieferer über Hersteller bis zur Offshore-Montage - als auch in der Steuerung der Rückführung der Ladungsträger zum Hersteller.
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| OpenIN |
OpenInn2.0: A Knowledge Generating House and e-Assessment Model 01.11.2010 - 30.04.2013, Das Ziels Des Projektes OpenIN ist es durch die Entwicklung eines innovativen Lernparadigme und einer Webseite, Werkzeuge anzubieten,die kooperative Entwicklung von Kreativität und Innovation in verteilen Umgebungen unterstützen. Förderprogramm: Lebenslanges Lernen - Querschnittsprogramm - Schwerpunktaktivität 3 - IKT (Nutzung von IKT für das Lernen) Partner: •Technical University of Kosice (Slowakei) - Vertragnehmer •University of Porto (Portugal) •Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (Deutschland) •Università delle LiberEtà del Fvg (Italien) •TREBAG Property- and Projectmanagement Ltd. (Ungarn) •Aarhus Social and Health Care College (Dänemark) •Petko Rachov Slaveikov Secondary School (Bulgarien) •FONDO FORMACIÓN EUSKADI (Spanien) •LiNK (Deutschland)
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Pilot smart urban Ecosystems leveraging Open innovation for Promoting and enabLing future E-services 01.11.2010 - 01.11.2012, EU, 7th Framework Programme Die Zielsetzung des People-Projektes ist es, die Entwicklung intelligenter Städte (Smart Cities) durch den Einsatz von innovativen, internet-basierten Diensten zu beschleunigen. Hierbei stehen insbesondere Services zur Steigerung der Lebensqualität der Bürger und Besucher im Vordergrund. Die Umsetzung erfolgt dabei durch die frühe Einbeziehung von potentiellen Nutzern in den Planungs- und Entwicklungsprozess der Services (Open Innovation). Im Rahmen des Projektes werden internetbasierte Services (auch für Smartphones) für den Technologie Park Bremen entwickelt und getestet. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) bearbeitet. Facebook Seite
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Networked Smart Peripheral Cities for Sustainable Lifestyles 01.11.2010 - 01.05.2013, EU, 7th Framework Programme Ziel des Peripheria Projektes ist es, sogenannte Future Internet (FI) Plattformen and entsprechende Services zu entwickeln. Die Plattformen sollen nachhaltige Lebensstile fördern. Hierzu werden Netzwerke aus "smarten" peripheren Städten aufgebaut. Ein zentraler Aspekt bei der Entwicklung und Umsetzung der Services ist die frühe Einbeziehung von potentiellen Nutzern (Open Innovation). Eingesetzte Technologien und Modelle umfassen Web2.0, Internet of Things (Sensornetze und Context Awareness) sowie Internet of Services. Das Projekt wird von Unternehmen und Einrichtungen aus Deutschland, Schweden, Italien, Portugal und Griechenland bearbeitet. In Bremen werden in Zusammenarbeit mit der Brepark Services für eine "Smart Street" entwickelt und getestet. Hierbei sollen Parkhäuser durch den Einsatz moderner Technologien und Konzepte zu Mobilitäts-Service-Zentren aufgewertet werden. Einen wesentlichen Aspekt stellt dabei die Einbeziehung der Umgebung rund um Parkhäuser dar (Shopping, Kultur, Events). Geplanten Services verwenden Smartphones (mit Near Field Communication), "Internet of Things"-Technologien sowie Webservices wie Foursquare oder Layar. Facebook Seite
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GaLA - Games and Learning Alliance is the Network of Excellence (NoE) on Serious Games 01.10.2010 - 30.09.2014, FRP 7; ICT GaLA ist ein Network of Excellence in dem Bereich Serious Gaming. Einer der Hauptziele ist es die europäische Industrie und Forschung im Spielebereich zu stärken und deren Es hat 31 Partner aus 14 europäischen Ländern. Ihre Hauptaktivitäten sind in den Bereichen: Forschunsintegration und Harmonisierung Gemeinsame Forschungsaktivitäten Verwertung
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| POWer.net |
Planung und Optimierung wandlungsfähiger Wertschöpfungsnetzwerke 01.09.2010 - 31.08.2013, BMBF Moderne Produktions- und Logistiknetzwerke sehen sich heutzutage vielfältigen, sich dynamisch verändernden Umweltbedingungen gegenüber, welchen oftmals durch eine kurzfristige flexible Systemanpassung nur unzureichend begegnet werden kann. Das Ziel des Verbundprojekts POWer.net ist es in diesem Zusammenhang, Methoden für die reaktionsschnelle und aufwandsarme Wandlung von Unternehmensnetzwerken zu entwickeln und in eine Vorgehensmethodik zu überführen. Diese Vorgehenssystematik für die Bewertung möglicher Netzwerkalternativen sowie ein Monitoringansatz für das Controlling von Wandlungstreibern wird prototypisch in einem Softwaretool implementiert. Durch die Anwendung des Softwareprototypen in ausgewählten Pilotnetzwerken werden die Ergebnisse evaluiert.
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Experiential Living Labs for the Internet of Things 01.09.2010 - 27.02.2013, EU, 7th Framework Programme Das Projekt “ELLIOT” zielt auf die Entwicklung einer web-basierten IT-Plattform. Nutzer bzw. Bürger sollen direkt in die Mitentwicklung und Erforschung neuer Ideen, Konzepte und technologischen Artefakten im Zusammenhang mit Anwendungen und Diensten im Internet der Dinge einbezogen werden. Die Plattform wird anhand von drei unterschiedlichen Fallstudien in den Bereichen Logistik, Wellbeing und Umwelt evaluiert. Innerhalb dieser Fallstudien werden die Möglichkeiten zur Nutzerintegration in die Entwicklung von Services und Dienstleitung erhoben. Das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH ist mit dem logistischen Anwendungsfall assoziiert und wird einen Demonstrator in diesem Bereich entwickeln und im Haus aufbauen.
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Der Intelligente Container 01.07.2010 - 30.06.2013, BMBF Intelligente und vernetzte Transportgüter, Ladehilfsmittel und Transportmittel können sich selbst und ihren Transport überwachen. Sie haben die Fähigkeit zur Selbststeuerung und können komplexe Logistikaufgaben robust sowie zuverlässig steuern und lösen. Durch Sensoren für die Transportbedingungen und für den Zustand der Güter kann das Logistikprinzip des „dynamic FEFO“ (First Expire, First Out) realisiert werden. Dabei ist der reale Zustand der Ware, wie z.B. der Reifegrad bei Obst, das Kriterium für die weitere Steuerung der Logistikkette. Dieses neue Logistikprinzip ermöglicht die Selbststeuerung logistischer Objekte und damit einhergehend innovative Logistikprozesse.
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Transformative, Adaptive, Responsive and enGaging EnvironmenT 01.06.2010 - 31.10.2012, FRP 7; ICT Die zunehmende weltweite Konkurrenz unter den Unternehmen führt gleichzeitig zu einem verschärften Wettbewerb um gut ausgebildete Mitarbeiter. Daher wird die Bereitstellung geeigneter Aus- und Weiterbildungsprogramme zur Entwicklung und Verstetigung bestimmter Kompetenzen als strategischer Faktor angesehen. Ziel ist dabei die so genannte „Time-to-Competence“ (TTC) zu optimieren. Die Entwicklung und Durchführung von entsprechenden Kursen und Seminaren ist nach wie vor sehr zeit- und kostenintensiv. Das Projekt TARGET untersucht, analysiert und entwickelt ein neues Genre des technikunterstützten Lernens, das das schnelle und effektive Erlernen bestimmter Kompetenzen unterstützen soll. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Innovation, Projektmanagement und der nachhaltigen Produktion. Die zu entwickelnde TARGET Plattform unterstützt einen komplexen Lernprozess mit innovativen Werkzeugen und Diensten. Der Lernende taucht z. B. in komplizierten Szenarien ein, die als computerbasiertes Spiel vorliegen. Die Interaktionen in dem Spiel führen dann zu einem Erfahrungsaufbau gefolgt von der Entwicklung bestimmter Kompetenzen. Das TARGET-Projekt fokussiert und integriert fünf Forschungsbereiche:
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Virtual User Concept for Supporting Inclusive Design of Consumer Products and User Interfaces 01.01.2010 - 30.06.2012, FRP 7; ICT Die Anforderungen von Menschen mit sensorischen Einschränkungen werden bei der Entwicklung von Konsumprodukten in der Regel nicht angemessen berücksichtigt. Aus diesem Grunde erfüllen heutige Konsumprodukte hinsichtlich Interaktionsschnittstellen und Zugänglichkeit nur selten die Anforderungen von Menschen, die an sensorischen Einschränkungen leiden. Das Ziel von VICON ist es, den Entwicklungsprozess von Konsumprodukten zu unterstützen, so, dass Produkte von vornherein „Barrierefrei“ gestaltet werden können. Dieses Ziel wird in VICON durch die Entwicklung eines „Virtuellen Nutzer Modells“ erreicht. Das Modell bildet die Grundlage für eine Entwicklungsumgebung, welche die Spezifikation, Konstruktion, und Evaluierung von Benutzungsschnittstellen für Konsumprodukte ermöglicht. VICON fokussiert dabei auf Nutzer von Konsumprodukten mit leichten bis mäßigen Einschränkungen, wie etwa partielle Hörverluste oder die Augenkrankheit Makuladegeneration. Derzeit wird das VICON System von den industriellen Projektpartnern im Projektkonsortium evaluiert.
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Logistics Industry Coalition for Long -term, ICT-based Fright Transport Efficiency 01.01.2010 - 30.06.2012, EU, 7th Framework Programme Logistics for LIFE is a two years 1.5 M€ project aimed at drive European ICT for Transport research in the direction of making logistic operations more efficient, and thus more environmentally friendly, financially and socially sustainable on the long term. The following results will be achieved: 1) a multi-disciplinary network pursuing efficiency-related initiatives within EU, international or industrial programs, and attracting key stakeholders through a dedicated Forum; 2) a reference framework linking the stakeholders’ efficiency requirements to sustainability strategic objectives and to relevant ICT solutions; 3) a strategic roadmap including concrete actions and strategies for ICT solutions implementation; 4) coordinated dissemination activities and 5) a common working platform aimed at the community of users and researchers pursuing ICT-based logistics sustainability. The Logistics for LIFE Consortium includes global leaders in logistics (e.g., DHL, COSCO, BLG), vehicle and technology manufacturing (e.g., Volvo, Intel), ICT companies and research organizations representing some of the major initiatives and research projects in the field. International Cooperation partners from China, US and Eastern Europe are also involved.
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RFID-based Automotive Network 01.01.2010 - 31.12.2012, BMWi Im Zuge der Globalisierung haben sich die Rahmenbedingungen in der Automobilbranche verändert. Individuelle Fahrzeugwünsche, neue Antriebstechnologien und ständige Innovationen erzeugen eine stetig wachsende Variantenvielfalt. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Automobilhersteller auf ihre Kompetenzen und reduzieren ihre Fertigungstiefe. Dies führt zur Entwicklung komplexer Logistiknetzwerke, die es zu planen und zu steuern gilt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Informationstransparenz in Logistik- und Produktionsnetzwerken der Automobilindustrie zu erhöhen. Dazu wird eine Vorgehensweise zur Integration von produktionslogistischen und produktspezifischen Informationen in betriebliche und überbetriebliche Systeme zur Auftragssteuerung entwickelt. Dadurch kann ein standardisierter echtzeitnaher Austausch prozessrelevanter Daten zur Steuerung und Optimierung der Wertschöpfungskette ermöglicht werden. Auf Basis dieser zu jederzeit aktuellen Daten wird eine hybride (zentral - dezentral) Steuerungsmethodik entwickelt und implementiert, mit der auf Abweichungen vom Plan schnell und flexibel reagiert werden kann.
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| EMOSES |
Entwicklung einer Methode zur Objekterkennung von universellen Stückgütern für die automatische Entladung von Standardladungsträgern aus 3D Laserscandaten 15.10.2009 - 14.10.2012, DFG Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer Methode zur Erkennung von Stückgütern. Innerhalb dieser wird eine Lage- und Positionsbestimmung von Stückgütern durchgeführt, so dass anschließend eine automatische Entladung der Stückgüter durch einen Manipulator möglich ist. Der Kern des Forschungsvorhabens besteht in der Konzeption und Implementierung dieser Methode, welche anschließend mit simulierten Daten getestet werden soll. Um die Möglichkeiten und Grenzen der Anwendbarkeit des Verfahrens für die automatische Entladung von Stückgütern bewerten zu können, wird abschließend ein Testaufbau installiert.
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| ISUS |
Innovative Stau- und Umschlagstechnologie für Stahlprodukte/ Development of an innovative magnetic device for the handling of steel sheets in seaports 01.09.2009 - 31.08.2012, BMWi Stahlbleche werden heute in der Regel mit mechanischen Lastaufnahmemitteln umgeschlagen, welche die Last mit Hilfe von Haken, Ketten, Seilen und Gurten aufnehmen. Dieses Anschlaggeschirr ist relativ schwer und unhandlich, überzeugt jedoch durch großzügige Auslegung und Qualität in Bezug auf die Zuverlässigkeit. Allerdings bietet es wenig Innovationspotenzial und Spielraum für Prozessoptimierung. Im Projekt ISUS wird hierzu eine innovative Magnet-Traverse entwickelt, die typische Handlingprobleme reduzieren, die Notwendigkeit zur ständigen Wartung von Anschlagsystemen verringern sowie Beschädigungen der Stahlbleche vermeiden soll. Insgesamt soll der Umschlag der Bleche schneller, sicherer und materialschonender werden.
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intelligent REactive polymer composites MOulding 01.09.2009 - 31.08.2012, EU, NMP Faserverbundwerkstoffe sind leicht und robust. Daher findet man sie heute zunehmend in den verschiedensten Produkten (Kraftfahrzeuge, Boote, Flugzeuge bis hin zu Brücken). Der Fertigungsprozess ist jedoch mit verschiedenen Unsicherheiten behaftet. Dies führt zu vergleichsweise hohen Ausschussraten bzw. Sicherheitszuschlägen in der Konstruktion. Ziel von iREMO ist die Umsetzung einer sensorgestützten Umgebung zur Überwachung und Steuerung eines wichtigen Prozessschrittes, der Aushärtung des Kunstharzes welches in die Bauformen eingebracht wird. Über die Messung der Temperatur und Viskosität des Harzes sollen regulierende Aktivitäten (wie das gezielte Kühlen von Bereiche einer Form) abgeleitet werden.
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Improving Global Supply Chains 01.06.2009 - 30.04.2014, DFG In heutigen Fertigungssystemen werden Informationen über die Einsatzmöglichkeit und Verfügbarkeit der Transportlogistik nur unzureichend berücksichtigt, um effiziente Produktionspläne zu generieren. Demzufolge können Einsparungen bei Durchlaufzeit und Kosten, die mit neuen Produktionssystemen erzielt werden, durch eine unausgewogene, nicht synchronisierte oder instabile Integration von Produktion und Transport vermindert werden. Der Focus des Forschungsprojekts liegt auf der Verbesserung des Informationsflusses an den Schnittstellen zwischen dezentralen Fertigungs- und Logistiksystemen entlang einer Supply Chain. Innerhalb des Framewoks von LogGlobal werden zwei sich ergänzende Forschungsprojekte in Deutschland durchgeführt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Integration von Produktion und Logistik befassen. Das erste Teilprojekt dient der Entwicklung einer Heuristik für die Ablaufplanung von Produktion und Transport, die die gegenwärtigen Einsatzmöglichkeiten und Verfügbarkeit der beiden Systeme berücksichtigt. Das zweite Projekt untersucht die funktionalen, organisatorischen und nationalen Barrieren entlang einer Supply Chain, die für eine effiziente und nachhaltige Integration von Produktions- und Logistiksystemen überwunden werden müssen. Gemeinsam werden die deutschen und brasilianischen Forschungsprojekte zur Entwicklung von Konzepten und Technologien beitragen, die eine effiziente Integration von Produktion und Logistik ermöglichen.
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Bremen Technology Center 01.05.2009 - 31.12.2012, EFRE: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung BreTeCe entwickelt Lösungen und Dienstleistungen im Bereich funktionaler Tests. Viele Systemhersteller sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, ihr Produktportfolio gegenüber der Konkurrenz attraktiver zu gestalten. Hierfür binden sie zunehmend neue Technologien und Innovationen in ihre Produkte ein, zumeist realisiert durch den Einsatz mechatronischer Komponenten. Der steigende Anteil dieser Komponenten in Produkten wie z. B. Autos oder Flugzeugen führt zu einer stetig größeren Produktfunktionalität. Abhängig von der Produktfunktionalität wächst der Aufwand, um die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit eines Produkts nachzuweisen. BreTeCe hat das Ziel, das Testen mechatronischer Produkte effizienter zu gestalten. Die drei wesentlichen Optimierungspotenziale hierfür werden in einem früheren Beginn der Testphase, verbesserter Interoperabilität des Testequipments und der Optimierung des Testprozesses gesehen. BreTeCe konzentriert sich deshalb auf die Vernetzung verteilter Testanlagen, die Standardisierung von Testsystemschnittstellen und die methodengestützte Generierung von Testfällen.
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Safety Management System zur Verbesserung der Flugsicherheit 01.01.2009 - 30.06.2012, BMWi Ziel des SaMSys-Projekts ist es, dem Flugsicherheitsoffizier einer Fluggesellschaft ein Werkzeug an die Hand zu geben, welches ihn dabei unterstützt, die Sicherheitslage der Airline bewerten zu können und ihm ein proaktives Sicherheitsmanagement zu ermöglichen. Bisherige Ansätze beschränken sich lediglich darauf, mit statistischen Methoden die verschiedenen Daten einer Airline auszuwerten um Trends zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Diese Mittel lassen sich jedoch nur noch bedingt wirkungsvoll einsetzen, da bei der vorherrschenden Sicherheitslage messbare Vorfälle so selten auftreten, dass die vorliegenden Datensätze einer einzelnen Airline nicht mehr ausreichen um aussagekräftige Statistiken zu bilden. Desweiteren sind gar nicht alle möglichen Fehlerquellen (z.B. anthropogene Fehlerquellen) direkt in Datenquellen erfasst, so dass auch hier die bestehenden Systeme an ihre Grenzen stoßen. Hier setzt das Projekt an, indem eine ganzheitliche Methodik entwickelt wird, die neben den direkt messbaren Datensätzen auch andere Sicherheitsfaktoren wie zum Beispiel die Reaktion von Piloten in Stresssituationen oder die Geschäftsprozesse der Airline mit einbezieht und daraus Kennzahlen zur Sicherheitslage der Airline berechnet. Es wurde ein erster Prototyp implementiert, der bereits vielversprechende Ergebnisse für eine Teilmenge der Anforderungen liefert. Durch diesen Prototypen konnte die Machbarkeit der geplanten Methodik verifiziert werden. Aktuell werden die Erkenntnisse aus der Implementierung des Prototypen in den Entwurf des Systems eingebracht.
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B1 - Entwicklung von Methoden zum selbststeuernden Routing autonomer logistischer Objekte 01.01.2008 - 30.06.2012, DFG Sonderforschungsbereich Motivation Da sich aufgrund der Größe von Kommunikationsnetzen (z.B. Internet oder Netze für den Mobilfunk) eine zentrale Steuerung verbietet, sind selbststeuernde Algorithmen in diesen Bereichen seit den Anfängen erfolgreich angewendet worden. Aufgrund großer Ähnlichkeiten von Kommunikations- und Logistiknetzen liegt es nahe, erprobte Algorithmen aus der Datenkommunikation auf logistische Prozesse zu übertragen. Die implizit dort schon vorhandene Eigenschaft der Reaktivität ist auch in logistischen Netzen aufgrund ihrer schlechten Vorhersagbarkeit notwendig und soll durch allgemeine Methoden der Reaktiven Planung und Steuerung erweitert werden. Diese Methoden haben ihren Ursprung im Bereich der künstlichen Intelligenz und sind dadurch gekennzeichnet, daß sie ständig aktuelle Informationen aufnehmen und prozeßbegleitend verarbeiten. Ergebnisse 1. Phase (2004-2007) Grundlage der Arbeiten bildet eine im ersten Arbeitsschritt erstellte Analyse der Elemente und Prozesse logistischer Transportnetze. Hieraus wurden Transportszenarien entwickelt, auf denen die zu untersuchenden Algorithmen getestet und verglichen werden können. Es wurde eine C++ - Simulationsumgebung erstellt, die die Simulation von Transportnetzen auf Basis der Szenarienbeschreibungen ermöglicht. Des Weiteren wurde auf der innerhalb des SFB speziell entworfenen Agentenplattform "PlaSMA" eine Simulationsumgebung entworfen, um eine Kompatibilität zu anderen Teilprojekten zu erhalten. Unter Verwendung der Simulationsumgebungen wurde die Anwendbarkeit von Verfahren festgestellt und in Veröffentlichungen dokumentiert. Die bisherige Entwicklung der Selbststeuerungskonzepte mündete in einem an Algorithmen aus der Datenkommunikation angelehnten "Distributed Logistic Routing Protocol - DLRP". Die Eignung des DLRP für bestimmte Transportszenarien wurde nachgewiesen. Ziele 2. Phase (2008-2011) Als Fortführung des Projektes soll in diesem Vorhaben erforscht werden, wie das selbststeuernde Routing von Stückgütern und Transportmitteln unter erweiterten praxisrelevanten Einschränkungen und unter Berücksichtigung komplexerer Strukturen gestaltet werden muss, und wo die Leistungsgrenzen des in der ersten Projektphase entwickelten und untersuchten Grundkonzeptes liegen. Diese Anforderungen bestehen aus drei Kernpunkten: Berücksichtigung von Ladungsträgerhierarchien, Routingmechanismen für große Netze und Informationsbarrieren, die in der Praxis existieren. Ein weiterer wichtiger Arbeitspunkt, vor allem in Hinblick auf die Bewertung und das Erkennen der Grenzen der Selbststeuerung, ist die Entwicklung realitätsnaher Benchmarkszenarien. Die entwickelten Selbststeuerungskonzepte sind von so grundlegend anderer Struktur, dass die etablierten Benchmarkszenarien (z.B. die sog. Solomon-Instanzen) für die Selbststeuerung nicht genutzt werden können.
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Integration von Logistikdaten zur Unterstützung selbststeuernder Logistikprozesse 01.01.2008 - 30.06.2012, DFG Sonderforschungsbereich Ziel des Teilprojektes C2 ist die Erforschung und Umsetzung von Konzepten und Verfahren zur Datenintegration. Diese sollen, basierend auf generischen Services, einen durchgehenden und systemunabhängigen Zugriff auf und Austausch von Daten im heterogenen Umfeld der Selbststeuerung gewährleisten. Entsprechende Mechanismen sind derzeit nicht verfügbar. Es existieren jedoch verschiedene Ansätze (z.B. Mediatoren, Services oder Ontologien) die als Basis für einen systemunabhängigen Datenzugriff genutzt werden können. Der wesentliche Fokus der Arbeit im Jahr 2009 lag auf der Entwicklung einer prototypischen Mediatorkomponente sowie der Analyse serviceorientierter Architekturen.
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Mikrokaltumformen 01.01.2007 - 31.12.2014, DFG Sonderforschungsbereich Teilprojekt B5 Sichere Prozesse Das Teilprojekt B5 entwickelt ein Verfahren zur prozessintegrierten Qualitätsprüfung von Mikrokaltumformbauteilen. Eine schnelle 3D-Messung erfasst Maß-, Form- und Lageabweichungen und identifiziert Oberflächenunvollkommenheiten. Betrachtungen zur Messunsicherheit und eine logistische Qualitätslenkung ergänzen die messtechnischen Untersuchungen. Im Speziellen wird eine Demonstratorplattform aufgebaut, die eine automatisierte Qualitätsprüfung komplexer Mikrokaltumformbauteile ermöglicht.
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Mikrokaltumformen 01.01.2007 - 31.12.2014, DFG Sonderforschungsbereich Teilprojekt C4 - Simultaneous Engineering Motivation Die industrielle Herstellung metallischer Kleinst- und Mikrobauteile nimmt im Kontext des allgemeinen Trends der Miniaturisierung in vielen Bereichen des Maschinenbaus stetig an Bedeutung zu. Das zentrale Anliegen des Sonderforschungsbereiches ist die Bereitstellung von Prozessen und Methoden für die umformtechnische Herstellung metallischer Mikrokomponenten, wobei die für den Umformprozess von der Werkstoffentwicklung über die Bauteilprüfung bis hin zur Prozessgestaltung wesentlichen Aspekte einbezogen werden. Ergebnisse 1. Phase (2007-2010) In einem ersten Arbeitsschritt wurden Grundlagen für Modellierungsmethoden sowie Vorgehensmodelle entwickelt, welche für die Auslegung von Fertigungsprozessen in der Mikrokaltumformung geeignet sind. Auf dieser Basis wurde ein Methodenbaukasten entwickelt, der den Entwurf, die Untersuchung und die Beurteilung alternativer Produktions- und Logistikszenarien in der Mikrokaltumformung erlaubt. Dieser wird in eine übergeordnete, strukturierte Vorgehensweise zur Projektierung von µ-Prozessketten (Simultaneous Engineering) integriert Ziele 2. Phase (2011-2014) Als Fortführung des Projektes soll die Analyse und Visualisierung der komplexen technischen Wirkzusammenhänge entlang der Prozesskette im Vordergrund stehen. Unter Einbeziehung von logistischen Planungsfaktoren wird ein Modellierungs- und Planungswerkzeug entwickelt, welches eine automatisierte Prognose der Änderungspropagation über die Prozesskette erlaubt und somit eine Optimierung der gesamten Prozessplanung ermöglicht.
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Langzeitmessung des Mehrertrages nachgeführter Photovoltaikanlagen 26.05.2005 - 31.12.2015, Langzeitmessung PV-Nachführung Vergleich der Erträge einer feststehenden und einer der Sonne nachgeführten Photovoltaikanlage mit gleichen Modulen am gleichen Standort. Langzeitmessung mit permanenter Datenerfassung und automatischer online-Darstellung der wichtigsten Messdaten. Die nachgeführte Anlage ist zu 99% beschattungsfrei und kann dem Sonnenlauf ohne Einschränkung folgen.
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Demonstrator und Applikationsplattform für die Selbststeuerung logistischer Prozesse 01.01.2004 - 30.06.2012, Grundlagenforschung verständlich zu vermitteln ist ein oft unterschätztes Vorhaben. Das Teilprojekt Z2 hat somit die wichtige Aufgabe, die Idee und Motivation der Selbststeuerung anhand verschiedener Demonstrationen zu veranschaulichen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Szenarien entwickelt und implementiert, die als Demonstratoren des SFB dienen. Die logistische Selbststeuerung wird praktisch erlebbar gemacht, indem bei den Vorführungen der verschiedenen Demonstratoren die Gutachter und andere Personen in verschiedene Rollen als Objekte versetzt werden, die durch eigene Intelligenz (IT, PDA), d. h. durch Auswertung der Randbedingungen, Entscheidungen hinsichtlich des nächsten Transportweges oder Produktionsschrittes treffen und diese auch entsprechend visualisiert und somit eine Nachvollziehbarkeit gewährleistet. Durch die geschickte Umsetzung mit adäquaten Benutzerschnittstellen, sowie durch den Einsatz von Hardware, die den Stand der Technik repräsentiert, konnte eine hohe Akzeptanz und eine positive Außendarstellung realisiert werden. Darüber hinaus wird im Teilprojekt Z2 eine prototypische Umsetzung der entwickelten Konzepte und Methoden aus den Teilprojekten des SFB angestrebt, damit alle Theoretischen Konzepte praktische Versuche durchführen können. Somit kann sowohl die softwaretechnische Umsetzung als auch eine hardwaretechnische Implementierung der entwickelten Selbststeuerungsmechanismen beherbergt werden. Die Teilprojekte können somit spezifische Untersuchungen in einem Gesamtkontext durchführen, so dass neben dem Praxistest der prototypisch umgesetzten Modelle und Methoden auch ggf. noch existente Konflikte zwischen unterschiedlichen Modellen und Methoden erkannt und behoben werden können.
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Selbststeuerung logistischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen 01.01.2004 - 30.06.2012, DFG Sonderforschungsbereich Die dynamische und strukturelle Komplexität logistischer Netzwerke verhindert zunehmend die Bereitstellung aller entscheidungsrelevanten Informationen für eine zentrale Planungs- und Steuerungsinstanz und erfordert deshalb adaptive logistische Prozesse mit der Fähigkeit zur Selbststeuerung. Mit Selbststeuerung wird hierbei die dezentrale Koordination autonomer logistischer Objekte in einer heterarchischen Organisationsstruktur bezeichnet. Die Autonomie der logistischen Objekte wie Stückgüter, Ladungsträger und Transportsysteme wird dabei durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien wie z.B. die Radio Frequency Identification (RFID) und drahtlose Kommunikationsnetze ermöglicht. Diese und andere IuK-Technologien ermöglichen und erfordern neue Steuerungsstrategien und autonome, dezentrale Steuerungssysteme für logistische Prozesse. Dabei stehen Aspekte wie Flexibilität, Adaptivität und Reaktivität auf sich dynamisch verändernde äußere Einflüsse unter Beibehaltung der globalen Ziele im Vordergrund.
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Adaptive Geschäftsprozesse - Modellierung und Methodologie 01.01.2004 - 30.06.2012, DFG Sonderforschungsbereich Zielsetzung ist die Entwicklung eines Modellierungswerkzeugs zur Realisierung selbststeuernder Prozesse in der Logistik, welches die Analyse und Spezifikation adaptiver Geschäftsprozesse unterstützt. Die integrierte Betrachtung von prozess-, wissens- und agentenorientierter Modellierung soll die Lücke zwischen realweltorientierter Geschäftsprozessmodellierung, durch den Prozessspezialisten, und der agentenorientierten Softwareentwicklung, durch den Agentenentwickler, schließen. In der ersten Förderperiode standen Methoden und Werkzeuge zur Analyse und Spezifikation der selbststeuernden Prozesse im Mittelpunkt. In der aktuellen Phase werden die darauf aufbauenden Schritte (Prozesssimulation, Konfiguration der selbststeuerungsspezifischen Infrastrukturkomponenten und Berechnung der Wirtschaftlichkeit) in einen integrierten Methodenzyklus mit einbezogen sowie die bisherigen Ergebnisse überprüft und detailliert.
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